Gastbeiträge von Albrecht Künstle 

zu den verschiedensten Themen. Seine Artikel werden regelmäßig in der Freien Presse auf Online-Nachrichten-Blogs veröffentlicht, so z.B. bei Vera Lengsfeld, Jouwatch, Die Unbestechlichen, Conservo, Die Freie Meinung, PI Freiburg, Philosophia Perennis etc. 

Migration

Die Massenzuwanderung hält an,

Von Albrecht Künstle, im Juni 2019


- 2018 fast 1,4 Mio. neue Ausländer
- in 2010 hatten wir über 14 Mio. Zuzüge, einen „Wanderungssaldo“ über 4 Mio.
- die Bevölkerung wuchs in 5 Jahren um 2,252 Mio. – und die Wohnungen?

Destatis veröffentlichte jetzt ihre fortgeschriebenen Jahreszahlen, zuletzt die vom 31.12. 2018. Der Plan der Bundesregierung und ihrer Gönner, jährlich etwa 200.000 neue Ausländer ins Land zu holen, wurde deutlich übererfüllt. 2018 kamen nicht weniger als 1,579 Mio. ins Land, davon 1,382 „Nicht-Deutsche“, also Ausländer. Der Wanderungssaldo, die Differenz von Zuwanderung und Fortzügen (Rückführungen sind kaum der Rede wert) betrug 386.200 Menschen. Merkel schafft es/uns wirklich. Die 83-Millionen-Marge wurde bereits Ende November überschritten, am 31.12.2018 betrug die Bevölkerung 83,019 Mio.! Rechnet man den Trend bis dato fort, zählt Deutschland jetzt etwa 83,15 Mio. Einwohner. Der Bevölkerungsanteil mit „Migrations-hintergrund“ stieg auf rund 24 Prozent, die Städte mit „deutscher“ Mehrheit nehmen ab.

Niemand braucht sich wundern, dass es inzwischen an allem fehlt, an Wohnungen, an öffentli-chen Verkehrsmitteln, an breiteren und mehr Straßen für immer mehr Autos, an Kindergarten-plätzen für kinderreiche Ausländerfamilien, an zusätzlichen Schulräumen und Lehrern, an Sozi-alarbeitern/innen für die Merkel-Gäste, Polizisten, Strafrichter, Gefängnisplätzen usw. Und an Geld; der Bund, die Länder und Gemeinden müssen ihre Integrationsmittel aufstocken.

Wer den Zusammenhang von Zuwanderung und knapper werdenden Mitteln bestreitet, dem seien noch einmal ein paar Zahlen genannt: 

In den letzten zehn Jahren kamen von sich aus oder – wie 2015 importiert, jetzt per Familien-nachzug und „Fachkräfteimport“ – über 14 Mio. Migranten nach Deutschland, also 1,4 Mio. im Jahr. Leider waren unter den gleichzeitig zehn Mio. Wegzügen viele Deutsche, dies sich woanders in Sicherheit brachten. Es ist kein Zufall, dass ein Jahr nach dem Merkel-Coup 2016 über 281 Tausend Deutsche die Flucht ergriffen haben. Die Ausblutung hält an, 2017 zogen 249 Tausend weg und letztes Jahr über 265 Tausend Deutsche. Trotz der Wegzüge betrug der Wanderungssaldo in den zehn Jahren plus 3,421 Mio., plus 342.072 im Jahr.

Entgegen aller Propaganda einer rückläufigen Zuwanderung kamen im letzten Jahr 1.382.345 „Nicht-Deutsche“ ins Land. Der Zuwanderungsüberschuss betrug im letzten Jahr 386.200 Migranten, mehr als im Durchschnitt der letzen zehn Jahre, nicht weniger. Die Bevölkerung stieg seit 2013, dem Jahr der vorletzten Bundestagwahl, um 2,252 Mio. Einwohner. Um diese Größenordnung transparenter zu machen: das sind 450.440 mehr im Jahr oder 37.537 im Mo-nat – jeweils eine mittelgroße Stadt. Jede Woche 8.604 mehr, eine neue Kleinstadt, oder 1.234 pro Tag, jeden Tag ein neuer Stadtteil irgendwo in Deutschland.

Würde Bert Brecht noch leben, hätte er in seinen „Fragen eines lesenden Arbeiters“ einen Vers hinzugefügt, etwa so: Überall wo Merkel hinkommt erhält sie Auszeichnungen und Dok-torhüte, und deutsche Medien huldigen ihrer Migrationspolitik – erst in den Geschichtsbüchern wird stehen, ob die ‚schon länger hier Wohnenden’ die Rechnung für die Gäste aus aller Welt bezahlen konnten. Und welchen Dank die Steuer zahlenden Gastgeber dafür erhalten werden? 

 

Islam

Syrien und Irak:

Der IS mordet mit der Strategie Muhammads

von Albrecht Künstle, Juli 2019

- Der IS steckt Getreidefelder in Brand – wie Muhammad Judenstämme bekämpfte
- Die schützende Hand der UNO fordert erneut ihren schlimmen Tribut
- Unsere „Hilfsorganisationen“ schicken Schiffe statt Feuerwehren Im Schatten des

Embargos gegen Assads Syrien, holt der IS zum nächsten Schlag aus: Tausende Quadratkilometer Getreide werden Opfer von Brandstiftung durch die Strenggläubigen. Der „Religionsstifter“ Muhammad lieferte die Blaupause, als er die Palmenhaine des jüdischen Stammes Banu Nadir zerstören ließ, die dessen Existenzgrundlage waren. Möglich ist die Fortsetzung des mörderischen Treibens der getreuen Nachfolger Muhammads, weil diese aus jeder ihnen verbliebenen Hochburg unter dem Schutz der UN abziehen durften.

Die Bilder mit dem Abzug der Kämpfer auf LKW-Pritschen sitzend mit erhobenen Waffen und das Victory-Zeichen machend sind noch in Erinnerung, gefolgt von Bussen voller Kinder und IS-Eheweiber, die den IS-Nachwuchs sichern und sie zu strammen Muslimen abrichten. Sie waren auf dem Weg ins neu geschaffene Reservat, das sie sich dann durch Gewalt gänzlich aneigne-ten, die dortigen Bewohner vertrieben oder als Geiseln hielten. Bis sie gelegentlich durch alliiertes Militär in ihre Schranken verwiesen und aus der neuen Hochburg in die nächste verfrachtet wurden, wo sie ihr Treiben nun fortsetzen. Niemand traut sich, den IS konsequent auszuschalten, da die von den über 50 islamischen Staaten dominierte UNO die schützende Hand über die Terror-Miliz hält. Und die Kurden, die viele Kämpferfamilien festnehmen und einsperren konnten, werden mit den lebenden Bomben alleine gelassen. Merkel-Deutschland ist nicht einmal bereit, die Kosten für den Gefängnisbau in Kurdistan zu übernehmen, obwohl viele Pass-Deutsche unter den Terroristen sind.

Und so geschieht es nun, dass sich erfüllt, wozu der IS in der Wochenschrift Al-Naba Ende Mai aufgerufen hatte: „Soldaten des Kalifats, verbrennt die Bauernhöfe der Abtrünnigen. Hundert-tausende Hektar Land, bepflanzt mit Weizen und Gerste liegen im Irak und Syrien bereit, um abgebrannt zu werden. Dazu Gärten, Felder, Häuser und wirtschaftliche Anlagen“. Die Strate-gie der verbrannten Erde hätten IS-Milizen schon eingesetzt, bevor sie 2014 weite Teile des Iraks und Syriens überrannten, schreibt der Nahost-Forscher Wim Zwijnenburg in der Ludwigs-burger Zeitung vom 3.7.19. Es handele sich um „ernsthafte Folgen für die Lebensmittelsicher-heit und um einen materiellen Schaden von 300 Mio. Euro.

Und das Nachbarland Türkei? „Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie türkische Soldaten auf diejenigen schossen, die einen Brand nahe der Grenze löschen wollten“, sagte ein kurdischer Behördenleiter.

Während in Nahost die dortige Heimat und Existenzgrundlage zigtausender Menschen brennt und diese fliehen müssen, wird bei uns über afrikanische Migranten diskutiert, deren Felder nicht angezündet wurden. Die einfach nur ein besseres Leben in Deutschland suchen, obwohl sie zu der gut situierten Bevölkerungsschicht gehören, die sich teure Schlepper leisten kann.

Wie wäre es, ihr Abenteuerkapitäne, Bedfort-Strohms und Co., ihr lasst euere Schiffe daheim und schickt den geschädigten Bauern samt Bevölkerung im Irak und in Syrien Hilfe, um sowohl die gelegten Brände zu löschen, als auch dem terroristischen Brandstifter IS den Garaus zu machen. Und die deutsche Politik sollte endlich das Embargo gegen Syrien aufheben, das die dortige Bevölkerung trifft und Fluchtursachen schafft.

Sind euch denn 5.200 km entfernt lebende Zentralafrikaner wichtiger als die nur 2.600°km weit entfernt lebenden Menschen in Nordsyrien?

 

Umwelt 

Ein Pionier in Sachen „Nachhaltigkeit“ zieht jetzt Bilanz


von Albrecht Künstle, Juni 2019

- Ich frage die Klimahysteriker: Seid ihr bereit; Geld in den Sand zu setzen wie ich?
- Keine Zinszahlung durch die UDI-Energie GmbH – jetzt reicht’s mir

1972 las ich den Bericht des Club of Rome, „Grenzen des Wachstums“, als sogar die Eltern der „Fridays for future“ – Aktivisten/innen gerade, oder noch nicht einmal in den Windeln lagen. Im Jahr 1977 kam unser Sohn zur Welt und ich beschloss, alles zu unternehmen, diesem und seinen Kindern noch etwas von den endlichen Ressourcen, Rohstoffe und Energiereserven zu hinterlassen. „Klimaschutz“ war damals kein Thema, die „Experten“ sprachen vom Erlahmen des Golfstroms und sagten sogar eine kleine Eiszeit in Europa voraus!

Ein Jahr nach der Geburt unseres Sohnes ging es dann los, ich kann mich mit Fug und Recht als ein Pionier auf dem Gebiet Ressourcenschonung nennen. Vieles war gut und ist nachahmenswert, einiges aber war ein Flop, teilweise wegen Dilettantismus bis hin zu Wirtschaftsbetrug von Öko-Scharlatanen. Meine Frage an die heute selbsternannten „Klimaschützer“ am Ende dieser Auflistung wird sein: Seid auch ihr bereit, dafür abertausende Euro in den Sand zu setzen, wie das bei mir der Fall war? Der Reihe nach…

1978 baute ich die erste thermische Solaranlage meines Wohnortes in unser Eigenheim ein. Nachbarn und sogar Installateure fragten, was das solle und ob sich das bezahlt mache. Aber ich wollte nichts daran verdienen, sondern war mit der einfachen Amortisation zufrieden. Diese erste Umwelt-Investition sparte ca. 900 Liter Heizöl ein im Jahr. Die 40 Jahre alte Solaranlage funktioniert immer noch. Diese Investition war gut, sie ist nachahmenswert.

1980 versah ich unser erst acht Jahre altes Haus mit einem Vollwärmeschutz und reduzierte unseren Ölverbrauch noch einmal um die Hälfte. Die fast 100.000 Liter nicht verbrauchten Heizöls stehen den Nachkommen zur Verfügung, auch den jungen Freitagsdemonstranten. Diese Investition war gut, sie ist nachahmenswert.

1986 ersetzte ich den 14 Jahre alten Heizkessel durch eine Niedertemperaturheizung, Tieftemperaturkessel gab es damals noch nicht. Diese Investition war gut, heute sind Brennwertkessel Stand der Technik. Diese waren und sind gut, insbesondere gasbetriebene.

Dann begann die Serie der Pleiten, Pech und Pannen …

1996 gründeten wir die Solarfabrik Freiburg mit dem Solarpionier Salvamoser, als sich die deutschen Konzerne aus der Produktion von Solarmodulen zurückzogen. Das war mutig von uns, ein unternehmerisches Risiko zugunsten der Schüler, die uns heute die Hölle heiß machen. 2002 wandelten wir die Solarfabrik in eine Aktiengesellschaft um, von da an ging’s bergab. Der mittelständische Unternehmer Salvamoser wurde durch eine Riege Schlipsträger abgelöst, die ihr Geld nicht mehr wert waren. Die Unternehmensführung wurschtelte sich viele Jahre durch, 2015 musste die Solarfabrik Insolvenz anmelden, mein investiertes Geld ist futsch.

1998 wurde die S.A.G. Solarstrom AG, gegründet ebenfalls in Freiburg. Sie sollte nicht produzieren sondern Photovoltaikanlagen vertreiben und managen. Ich wurde Aktionär, obwohl ich Zweifel hatte, dass der Firmenchef, ein begabter Pianist, unternehmerische Fähigkeiten haben würde. Aber das Invest war ja „für eine gute Sache“, für die gepriesene Nachhaltigkeit. 2013 ging die Firma pleite, mein investiertes Geld ist futsch.

1999 investierte ich in einen Fonds, der Geld einsammelte, um die Produktion eines bekannten Herstellers von Papiergranulat für anspruchsvolle energetische Dachsanierungen zu verbessern. Denn die energetische Gebäudesanierung ist ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung. Als das Geld von uns Kommanditisten zusammen war, verweigerte der Initiator des Fonds seine eigene Einlage mit dem Ziel einer betrügerischen Insolvenz. Mit seinem Geld wollte er sich dann unsere Insolvenzmasse unter den Nagel reißen, um alleine über den Laden verfügen zu können. Wir verhinderten das, indem wir noch einmal Geld locker machten und die Insolvenzmasse selbst übernahmen. Der Gauner wurde von der Interpol gesucht. Schließlich vermachten wir unsere Anteile einem ehrlichen Schweizer Unternehmer, aber mein/unser Geld war eine Fehlinvestition.

2000 beteiligte ich mich an einem ortsnahen Windpark, der versprach, 860 Haushalte mit Strom zu versorgen und 2.600 Tonnen CO2 pro Jahr einzusparen. Wir Gesellschafter sollten für das investierte Geld aus dem Stromverkauf mit Ausschüttungen bedient werden. 19 Jahre danach haben wir noch keinen Cent gesehen, weil der Wind nicht gehalten hat, was die „Gutachter“ versprochen hatten. Außerdem tragen Pioniere das Risiko, technische Kinderkrankheiten ausbaden zu müssen. Hätten einige Gesellschafter nicht wie ich zusätzliche Darlehen zu angemessenen Zinsen gegeben, damit nicht die Hausbank den Reibach macht, wäre auch diese Investition ein Flop gewesen.

2009 ließ ich einen CO2-neutralen Stückholzkessel mit Schichtspeicher einbauen, kombiniert mit dem alten Ölbrenner und der funktionierenden thermischen Solaranlage. Seither brauchen wir für unser Zweifamilienhaus nur noch 200 (zweihundert) Litern Öl – im Jahr, der Öltank fasst 9.500 Liter. Dieses Fassungsvermögen war einmal für zwei Jahre ausgelegt, jetzt reicht er über meinen Tod hinaus. Diese drei Investitionen ins Eigenheim vermieden bisher 250 Tonnen CO2, das entspricht 26 Jahre durchschnittlichen CO2-Ausstoß einer Person. Die Investitionen in unsere Heiztechnik waren ökonomisch und ökologisch gut.

2015 stieg ich als Gesellschafter in die Elektrizitätswerke Schönau EWS ein, die nachhaltige Konzepte der Stromversorgung anbieten. Diese Investition scheint zu den guten Entscheidungen zu gehören. Ebenso machte ich Geld locker für die Bürgerenergie-Genossenschaft am Wohnort. Ob diese ihren Job gut macht, kann ich leider noch nicht beurteilen.

2018 stieg ich mit vielen Tausend Euro bei der in Nürnberg ansässigen UDI ein, siehe https://www.udi.de/ Diese erhebt den hehren Anspruch: „Grünes Geld, saubere Renditen“. Jetzt, ein Jahr später sollte eine Zinszahlung für das Nachrangdarlehen erfolgen. Doch die Gesellschaft teilt mit, dass sie sich verkalkuliert habe und „keine Liquidität zur Verfügung steht“. Es gebe dort einen erheblichen Handlungsbedarf und die Anleger mögen Geduld haben. Der betroffene Bereich betrifft der Biogasanlagen zur Verstromung. Mir schwant, dass auch diese vielen tausend Euro den Bach runter gehen werden.

Meine Pionier-Bilanz: Eigentlich war nur die Investitionen in die eigenen vier Wände vernünftig. Das investierte Geld in angeblich ökologisch tätige Gesellschaften war ein Verlustgeschäft. Je dicker und bunter die „Verkaufsprospekte“ sind, desto mehr Vorsicht ist geboten, so meine Erfahrung. Ob meine erzielte Energie- und CO2-Einsparung auch dem „Klima“ der Enkeln und anderen Nachkommen helfen werden, steht in den Sternen. Aber immerhin sparte ich für sie massiv fossile Energieträger. Ob die Freitagskinder einmal genauso haushalten werden?

Mögen die Schule schwänzenden Freitags-Demonstrierer/innen und die sie scharf machenden grünen Lehrkräfte einen Workshop organisieren und diskutieren, ob sie nicht nur über Klimaschutz zu reden, sondern Geld in die Hand nehmen und Verluste riskieren. Falls sie zum Ergebnis kommen, dies alles müsse der Staat machen: Staaten waren bisher immer in allen Gesellschaften und Ländern schlechte Unternehmer und Umweltschützer. Ich habe jetzt die Nase voll! Was kümmert mich das künftige „Klima“, wenn sich das aktuelle Klima der Glaubwürdigkeit grüner Geld- und Panikmacher dem Gefrierpunkt nähert.

 Migration

Massenzuwanderung und kein Ende

Von Albrecht Künstle, Juni 2019

Die Massenzuwanderung hält an, 2018 fast 1,4 Mio. neue Ausländer
- in 10 hatten wir über 14 Mio. Zuzüge, einen „Wanderungssaldo“ über 4 Mio.
- die Bevölkerung wuchs in 5 Jahren um 2,252 Mio. – und die Wohnungen?

Destatis veröffentlichte jetzt ihre fortgeschriebenen Jahreszahlen, zuletzt die vom 31.12. 2018. Der Plan der Bundesregierung und ihrer Gönner, jährlich etwa 200.000 neue Ausländer ins Land zu holen, wurde deutlich übererfüllt. 2018 kamen nicht weniger als 1,579 Mio. ins Land, davon 1,382 „Nicht-Deutsche“, also Ausländer. Der Wanderungssaldo, die Differenz von Zuwanderung und Fortzügen (Rückführungen sind kaum der Rede wert) betrug 386.200 Menschen. Merkel schafft es/uns wirklich. Die 83-Millionen-Marge wurde bereits Ende November überschritten, am 31.12.2018 betrug die Bevölkerung 83,019 Mio.! Rechnet man den Trend bis dato fort, zählt Deutschland jetzt etwa 83,15 Mio. Einwohner. Der Bevölkerungsanteil mit „Migrationshintergrund“ stieg auf rund 24 Prozent, die Städte mit „deutscher“ Mehrheit nehmen ab.

Niemand braucht sich wundern, dass es inzwischen an allem fehlt, an Wohnungen, an öffentlichen Verkehrsmitteln, an breiteren und mehr Straßen für immer mehr Autos, an Kindergartenplätzen für kinderreiche Ausländerfamilien, an zusätzlichen Schulräumen und Lehrern, an Sozialarbeitern/innen für die Merkel-Gäste, Polizisten, Strafrichter, Gefängnisplätzen usw. Und an Geld; der Bund, die Länder und Gemeinden müssen ihre Integrationsmittel aufstocken.

Wer den Zusammenhang von Zuwanderung und knapper werdenden Mitteln bestreitet, dem seien noch einmal ein paar Zahlen genannt:

In den letzten zehn Jahren kamen von sich aus oder – wie 2015 importiert, jetzt per Familiennachzug und „Fachkräfteimport“ – über 14 Mio. Migranten nach Deutschland, also 1,4 Mio. im Jahr. Leider waren unter den gleichzeitig zehn Mio. Wegzügen viele Deutsche, dies sich woanders in Sicherheit brachten. Es ist kein Zufall, dass ein Jahr nach dem Merkel-Coup 2016 über 281 Tausend Deutsche die Flucht ergriffen haben. Die Ausblutung hält an, 2017 zogen 249 Tausend weg und letztes Jahr über 265 Tausend Deutsche. Trotz der Wegzüge betrug der Wanderungssaldo in den zehn Jahren plus 3,421 Mio., plus 342.072 im Jahr. 

Entgegen aller Propaganda einer rückläufigen Zuwanderung kamen im letzten Jahr 1.382.345 „Nicht-Deutsche“ ins Land. Der Zuwanderungsüberschuss betrug im letzten Jahr 386.200 Migranten, mehr als im Durchschnitt der letzen zehn Jahre, nicht weniger. Die Bevölkerung stieg seit 2013, dem Jahr der vorletzten Bundestagwahl, um 2,252 Mio. Einwohner. Um diese Größenordnung transparenter zu machen: das sind 450.440 mehr im Jahr oder 37.537 im Monat – jeweils eine mittelgroße Stadt. Jede Woche 8.604 mehr, eine neue Kleinstadt, oder 1.234 pro Tag, jeden Tag ein neuer Stadtteil irgendwo in Deutschland.

Würde Bert Brecht noch leben, hätte er in seinen „Fragen eines lesenden Arbeiters“ einen Vers hinzugefügt, etwa so: Überall wo Merkel hinkommt erhält sie Auszeichnungen und Doktorhüte, und deutsche Medien huldigen ihrer Migrationspolitik – erst in den Geschichtsbüchern wird stehen, ob die ‚schon länger hier Wohnenden’ die Rechnung für die Gäste aus aller Welt bezahlen konnten. Und welchen Dank die Steuer zahlenden Gastgeber dafür erhalten werden?