Medienkritik

Beispiel-Artikel aus der Freien Presse
in chronologischer Reihenfolge


Themenschwerpunkte:


Meinungs- und Pressefreiheit
Lügen- und Lückenpresse

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Kommentar
Strache verteidigen? Seid’s narrisch?

Von Patrizia von Berlin, veröffentl. am 18.05.2019 

Es platze wie eine Bombe und das auch noch praktischerweise unmittelbar vor der Europawahl. Im Zentrum: die FPÖ und Vizekanzler Strache. Ein Kommentar.

Der Film hat etwas Unwirkliches. Bescheidene Qualität, mäßiger Ton. Versteckte Kamera mit (bewußtem?) technischen Amateurniveau. Er ist so klischeehaft in der Handlung inkl. der unvermeidlichen Blondinen, dass es wie eine billige Inszenierung aussieht. Und doch ist er authentisch. Soeben meldete die Kronenzeitung den Rücktritt von FPÖ Chef und Vizekanzler Strache. Die FPÖ mit 23% nur kurz hinter der ÖVP (29%) und der SPÖ (27%) in den Umfragen dürfte bei der Europawahl heftig Federn lassen.

Es verwundert auch nicht, dass Kanzler Kurz (ÖVP) Neuwahlen bevorzugen soll. In etwas über einer Stunde wissen wir mehr. Verwundern muss das niemanden, das ist politische Taktik. FPÖ Wähler wechseln eher zur ÖVP als zur SPÖ. Er kann von seiner eher konservativen Politik nun die Ernte einfahren – wer würde ihm das verdenken? Aber es geht auch um seine Glaubwürdigkeit. Korruption und Politik: die unendliche Geschichte Sie gehören zur Politik dazu, wie Doping zum Sport: Korruptionsskandale. Wo jedoch im Sport in der Regel ein Nachweis möglich ist, so tritt an diese Stelle bei Korruption in der Politik häufig eine öffentliche Diskussion, die von Nebelkerzen, absoluter Entrüstung und pflichtgemäßem Entsetzen geprägt ist.

Noch heute debattiert man ob Strauß korrupt war. Und oft fehlt auch nicht die Verkomplizierung durch vorgebliches oder tatsächliches Handeln im Interesse des Amtes. Schröder und lupenreiner Demokratiefreund Putin und die Ostseepipeline sind für lange Winterabenddiskussionen vor dem Kamin geeignet bis die Scheite heruntergebrannt sind. Korruption ist geächtet – gut so! Dabei ist das Urteil grundsätzlich ganz einfach: Korruption ist geächtet. Niemand will in der Nähe einer Korruptionsaffaire sein. Auch Kanzler Kurz nicht. Und das ist gut so. Denn auch wenn wir um die weitverbreitete große und kleine Korruption wissen oder besser: ahnen – nur durch öffentliche Ächtung kann verhindert werden, dass das Spiel der Mächtigen völlig risikolos wird. ...

Wo gehen normale Vorgänge in Korruption über? Eine Frage, die vermutlich niemals komplett zufriedenstellend zu lösen ist. Deswegen ist Transparenz wichtig, so dass der Souverain, die Bürger ihr Werturteil in dieser Frage in ihre Wahlentscheidung einfliessen lassen können. Nur sie sind in letzter Instanz berechtigt zu bestimmen, wo die Grenzen verlaufen. Und dazu müssen sie korrekt informiert werden und das ist die nächste Frage. Medien als politische Akteure

Die Mainstreammedien -und das ist Teil 2 der Betrachtung- haben einerseits ihren Job getan, sich aber andererseits im politischen Machtkampf instrumentalisieren lassen, möglicherweise waren sie sogar Akteure im Sinne einer Partei und gegen eine andere Partei. Wir sollten, wenn wir die Werturteile, etwa der Alpenpravda lesen, nicht vergessen, dass das was bei Strache ablaufen sollte, nämlich ein Medium unter die Kontrolle einer Partei zu bringen, in Deutschland mit seinem sozialdemokratischen Medienimperium schon längst der Fall ist.

Die Frage an die veröffentlichenden Medien ist auch: Warum wird ein Video ganz offensichtlich 2 Jahre zurückgehalten und dann, kurz vor einer Wahl taktisch extrem vernichtend eingesetzt? Sollte die österreichische Justiz zum Schluß kommen, dass hier eine Straftat vorliegt, so hätte man diese 2 Jahre lang unter dem Deckel gehalten.

Man darf vermuten, dass es den Initiatoren und denen die das Video jetzt platziert haben, nicht um die Korruption als Solche geht. Die lange Verschlußzeit und der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist m.E. Beweis für diese These. Die Europawahl, so meine zweite These ist vermutlich nicht das Hauptziel. Österreich ist, entschuldig’ns liebe Nachbarn, relativ unwichtig und ich bezweifle, dass die Wähler Salvinis oder Le Pens sich beeindrucken lassen. Und die AfD, deren Wähler noch am ehesten beeindruckt sein werden, liegt in Umfragen deutlich unter jeder kritischen Marke.

Was also ist die Motivation? Und an dem Punkt bin ich gespannt, ob die Medien genau hinsehen werden und wie viel Energie in die Aufklärung dieser Frage gesteckt wird. Es wird Aufschluß geben über den Stand der vierten Macht. Also liebe Mitbürger: schauen wir genau hin!

Lesen Sie hier den ganzen Kommentar: 

https://philosophia-perennis.com/2019/05/18/strache-verteidigen-seids-narrisch/

Desinformation wie unter einem Brennglas

Von Herbert Klupp, veröffentl- am 18. Mai 2019 bei conservo.wordpress

An alle Fernsehzuschauer !

Es ist nur ein kleines Beispiel, ein Mosaiksteinchen. Im heute-journal (vom 13. Mai) wurde gerade der Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Thomas Haldewang, von Marietta Slomka interviewt. Schon die Anmoderation trieft vor Warnungen vor der „neuen Gefahr von rechts“. Linke Antifa und mörderische Islamisten sollen möglichst keine vergleichbare Rolle mehr spielen. Herr Haldenwang spricht wie ein Schüler, der von seiner Lehrerin streng befragt wird, ob er auch seine Hausaufgaben ordentlich gemacht hat. Sinngemäße Kurzfassung dieses Interviews:

Lehrerin Slomka: „…und, Thomas, hast du daran gedacht, daß es jetzt viel mehr um die rechte Gefahr gehen muß?“
Schüler Haldenwang: „oh ja, Frau Lehrerin, ich habe alles gemacht. Die früheren Schwerpunkte auf Islamgefahr und linker Gewalt waren natürlich falsch gewesen.“

Lehrerin Slomka: „…und jetzt, was ist der Stand heute?“
Schüler Haldenwang: „oh ja, wir haben den Kampf gegen rechts intensiviert. Wir haben dazu die Gelder, die dank Ihrem Engagement vom Bundestag freigegeben wurden, sofort zur Aufstockung eingesetzt.“

Lehrerin Slomka: „Brav, du bist ein gelehrsamer Schüler, nicht wie dieser halsstarrige Vorgänger Maaßen. Bitte bleib so, und wir werden dich wieder ins Fernsehen einladen. Es soll dein Schaden nicht sein. Droht aber nicht die Gefahr, daß die bürgerliche Mitte politisch nach rechts rückt?“
Schüler Haldenwang; „Frau Lehrerin, seien sie unbesorgt, genau dagegen richtet sich ja ganz zentral unser Kampf.“

Wer die obige Zusammenfassung für übertrieben hält, kann sich gerne das Originalinterview anschauen.
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/neue-dynamik-im-rechtsextremismus-100.html

Wie in einem Brennglas sieht man klar die „neue Dynamik“ der Telekratie in Deutschland. Verantwortungsträger, die sich der medial gewünschten Sicht versperren, werden weggemobbt. Wer im Sinne von ARD und ZDF agiert, wird belohnt durch TV-Auftritte. Die dann fälligen Interviews haben mit Journalismus nichts zu tun, sondern mit einer gegenseitig gleichgeschalteten Bestätigungsorgie, wonach der „Feind immer rechts“ steht. …

In der DDR hat man – wegen des völlig unprofessionellen Stils und der Primitivität des Staatsfernsehens – wenigstens sofort erkannt, daß sie nur eine parteipolitische Einheitsmeinung referieren, ohne Rücksicht auf Wahrheit und Wahrhaftigkeit. „Unsere“ milliardenschweren (von uns allen „freiwillig“ gezahlt) TV-Medien sind da raffinierter. Wie viele von uns hören und sehen so ein „Haldenwang-Interview“ und durchschauen es nicht? Sie haben die Milliarden gut eingesetzt, um die Gehirnwäsche in höchster Qualität und möglichst ohne Ecken und Kanten abzuliefern.

Der DDR-Bürger konnte wenigstens noch auf „Westfernsehen“ umschalten, wenn er mehr Wahrheit und Wahrhaftigkeit erleben wollte. Heute ist das vorbei. Nur im Internet finden wir eine Alternative: AfD-TV, Schrang, VOX-News, Talk im Hangar7, viele mehr, man muß sich dafür aber Mühe machen … und unser Geld geht trotzdem an das linksgrüne Lückenfernsehen.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel

https://conservo.wordpress.com/2019/05/18/desinformation-wie-unter-einem-brennglas/#more-24338

Manipulation bei der Übersetzung
ZDF unterstellt
polnischen Nationalisten Mordkampagne


Von PI-News.net, veröffentlicht am 15.05.2019

Es ist kaum möglich, die vielen Manipulationen aufzuzeigen, die ZDF und ARD gerade jetzt im Vorfeld der Europawahl produzieren. Ein kleines Propagandastückchen soll deshalb hier stellvertretend kurz betrachtet werden. Die 43-minütige ZDF-Propaganda-Sendung „ZDFzeit: Laut, forsch, national“ richtete sich am Dienstagabend gegen Europas „Rechtspopulisten“ aus Italien, Ungarn, Österreich und Polen, die immer wieder mit bösen Gesichtsausdrücken eingeblendet wurden. Dabei ließ man durch eine kleine unscheinbare Unterlassung bei einer Übersetzung aus dem Polnischen den Eindruck entstehen, nationale Kräfte hätten den Tod des Danziger Bürgermeisters dieses Jahr befeuert und herbeigeführt. Der Ablauf der Propaganda-Regie des ZDF sah dabei folgendermaßen aus: …

Minute 25:55:
Die Sprecherin beschließt das Propagandastückchen mit den Worten: „Der politische Kurs der PiS spaltet die Gesellschaft.“ Dazu wird gezeigt, wie ein Sarg davongetragen wird. Plötzlich wird also nicht mehr die gerade kritisierte Jugendbewegung, sondern die Regierungspartei PiS, zu der die „Allpolnische Jugend“ überhaupt keinen organisatorische Bezug hat, für das bisher Gezeigte verantwortlich gemacht. Wichtig ist dem ZDF deutlich die Übertragung, die Assoziierung der vorher konstruierten Mordkampagne auf die polnische Regierungspartei PiS, die ja das eigentliche Ziel dieser Propagandasendung ist.

Aufruf und Teilnahme an einer Demonstration für die nationale Unabhängigkeit und Freiheit Polens werden so vom ZDF umgedeutet in eine Hetzkampagne einer rechten Regierungspartei zur Ermordung von Politikern des Landes. Wer hetzt hier wirklich?

Lesen Sie hier den ganzen Artikel

http://www.pi-news.net/2019/05/zdf-unterstellt-polnischen-nationalisten-mordkampagne/

jouwatch, die ARD-ZDF- und die
Polit-Haltungsjournaille der Lückenmedien,

GEZ-finanziert

Veröffentlicht am 11. Mai 2019 von .conservo.wordpress.com

Bevor ich zur Kommentierung dieser Meldung bei Tagesschau.de komme, möchte ich mich höflicherweise bei den Machern der minderbesuchten ARD-Seite für die göttliche Steilvorlage bedanken. Es ist sehr sozial gedacht, daß man uns dort aufgrund unserer fehlenden Zwangsfinanzierung durch GEZ-Gebühren insoweit entgegenkommt, als daß man kein Geld von uns für diese jouwatch-Werbung verlangt hat. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings: Ach, würden doch nur mehr Leute die Tagesschau-Seite anklicken! Es ist ein Jammer. Zum Dank daher obendrein noch unser Mitgefühl für die Minderbeliebten. Vergelt´s Gott!

Wie beliebte man also bei der Tagesschau bezüglich unserer famosen Seite zu titeln? – „Rechte Portale im Netz: Abkehr vom klassischen Journalismus?“ –

Heidernei! Schon ist das erste Eigentor gefallen. Dem logisch Begabten fällt sofort ein, daß „Tagesschau.de“ gar kein rechtes Portal ist, daß es aber die ARD-Stars Georg Restle und Anja Reschke sind, die sich weder von Ochs noch Esel dabei aufhalten lassen, die Abkehr vom klassischen Journalismus zu bewerben, indem sie für einen linken „Haltungsjournalismus“ plädieren. Folglich hätte die Schlagzeile dann, wenn man bei der ARD Wert darauf legen würde, nicht länger mehr mit dem Wort „Lügenpresse“ bedacht zu werden, lauten müssen: „Linke Gehirnwäsche: Abkehr vom klassischen Journalismus?“Das freilich hätte eine gravierenden Nachteil gehabt, weil der ganze Artikel darunter aus einem einzigen Kurzwort hätte bestehen müssen: – „Ja.“ Und ein einfaches, aufrichtiges „Ja“ geht selbst bei der ARD nicht als Artikel durch.

Na gut, das war also die Sache mit dem Titel. Der neugierige Schwabe fragt nun: „Aha, wie geht´s denn dann weiter mit dem Tagesschau-Restle?“ – Geduld, jouwatch wird „das Restle“ des Artikels gleich noch gründlicher auseinandernehmen.Portale und Nachrichtenseiten …

Jouwatch wird sich weiter gegen linke Fake News und mediale Gehirnwäsche engagieren. Wir betrachten uns als Nachrichtenergänzungsmittel mit garantiert politischen Nebenwirkungen und würden uns freuen, wenn Sie uns mit einer kleinen Spende unterstützen könnten. Denn wir dürfen „leider“ keine Zwangsgebühren erheben.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel 

https://conservo.wordpress.com/2019/05/11/medien-jouwatch-die-ard-zdf-und-die-polit-haltungsjournaille-der-lueckenmedien-gez-finanziert/#more-24250

3Sat stellt die alternativen Medien auf eine Stufe
mit dem „Zentrum für politische Schönheit“


Von David Berger, veröffentlicht am 14.05.2019 bei Philosophia Perennis

Noch immer starr vor Schreck oder Strategie? Die Konkurrenz schwieg gestern beharrlich. Während die französische Presse ausführlich über die Konferenz der freien Medien im Bundestag berichtete, schreiendes Schweigen bei der gleichgeschalteten Presse zu dem für die Medienlandschaft historischen Ereignis.

Alleine der Nischen-Sender 3Sat brachte bislang gestern nach der heute-Sendung in Kulturzeit einen Bericht über die Konferenz und die Magenschmerzen, die er Grünen- und SPD-Politikern bereitete. Dabei kommt es zu einer wilden Dokumentation, die alles Mögliche wild durcheinander wirft und am Ende das kriminelle Agieren des „Zentrums für politische Schönheit“ auf eine Stufe mit der Konferenz stellt. Schon die Anmoderation erinnert an die Zeiten des DDR-Fernsehens. …

Lesen Sie hier den ganzen Artikel

https://philosophia-perennis.com/2019/05/14/sind-die-alternativen-medien-so-etwas-aehnliches-wie-das-zentrum-fuer-politische-schoenheit/

Freie Medien
Von einer repressiven
zurück zu einer repräsentativen Demokratie!


Von SELBERDENKER, veröffentlicht am 11.05.2019 bei PI-NEWS.net

Es gibt einen Unterschied zwischen dem Mainstream und den freien Medien: Die freien Medien sind frei.

Die Autoren sind noch eher nur ihrem Gewissen verpflichtet, als die Mitglieder der Parlamente. Auch müssen sie nicht den Vorgaben ihrer Chefs folgen, falls es die überhaupt gibt. Wirklich freie Autoren müssen nicht schreiben, was ihnen Lob und Preise verspricht, wie Herr Relotius es beim SPIEGEL tat, weil sie wissen, dass sie eh nie einen Cent oder einen Preis erhalten werden. Wer als Lohnschreiber etwas verkaufen will, muss liefern, was auch gekauft wird. Gekauft wird, was verbreitet werden darf. Die Gesetze des Marktes. Was verbreitet werden darf, das wird zunehmend eingeschränkt.

Ein wirklich freier Autor oder Kommentator will keinem Mächtigen gefallen und muss es auch nicht. Deshalb ist die Gefahr, dass freie Medien die Klappe halten, wenn die AfD Bockmist baut, geringer, als dass der Mainstream die Klappe hält, wenn Merkels Riege Bockmist baust. Wir haben Letzteres ja sehr eindrucksvoll erlebt.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf:  

http://www.pi-news.net/2019/05/freie-medien-und-die-afd/

Das Land steht Kopf

erschienen am 12.05.2019 beim Grüselhorn online

(gh) - Das Land steht Kopf. Um es wieder auf die Füße zu stellen, muss das Volk erst erfahren, was Sache ist. Wer bringt es zurück aus Pippi Langstrumps Welt, wo Kasperle Zeitung macht? Die Papierzeitung ist tot. Wie andere Geschäfte auch haben Verlage die Entwicklung des Online-Handels verschlafen. Dabei müssten gerade sie wissen, dass Nachrichten die am schnellsten verderbende Ware sind. Sie haben nicht einmal ein Haltbarkeitsdatum.

Verschlafen ist das eine, aber dann noch wütend auf den Wecker zu schlagen, das andere. Wenn der Chefredakteur einer der größten Zeitungen in Baden-Württemberg über den Stein wütet, an dem er sich den Fuß gestoßen hat, dann verrät dies viel über eine Branche, die sich Journalismus nennt und größtenteils noch immer nicht bereit ist, aus ihrer Parallelwelt aufzutauchen in die Realität. Auf einer ganzen Zeitungsseite breitete dieser Chefredaktör, er steht für viele einer aussterbenden Art, den Offenbarungseid eines Geschäfts ohne Idee aus. Sozialarbeit im höchsten Auftrag, Propaganda einer Regierung und ihrer Höfe und Hofnarren, statt Information.

"'Journalismus muss immer Verteidiger der offenen Gesellschaft und der Demokratie sein' - Der klassische und unabhängige Journalismus steht unter Druck. Vor allem in den sozialen Netzwerken werden gegen Qualitätsmedien schnell Vorwürfe in Richtung Kampagne oder Propaganda laut. Kollidiert die eigene Meinung mit der Berichterstattung, dann sind bei den Empörten oft finstere Mächte am Werk oder die Zeitung - gleich ob gedruckt oder digital angeboten - lügt in ihren Augen ganz einfach. Ähnlichen Vorwürfen müssen sich auch die Kollegen von Fernsehen und Radio stellen, vor allem jene der öffentlich-rechtlichen Sender. Es gilt für uns Journalisten dagegen anzukämpfen. Wir müssen unsere Arbeit mehr erklären...."

Dieser Chef seiner Redaktöre*innen kann von sich nicht behaupten: Ich habe verstanden. Nichts hat er verstanden, der Gute in einer Welt der Bösen. Nicht einmal, dass er selbst zur Welt der Bösen gehört, die sich des Internets bedienen, dem es scheißegal ist, wer es als Transportweg seiner Zeitung nutzt. Auch Monopolzeitungen haben kein Monopol mehr. Das Internet ist die Straße der Demokratie schlechthin und nicht irgendein Tag- oder Nachtwächter. Demokratie bedeutet Meinungsverschiedenheit und Dialog. wer sich die Deutungshoheit über Stammtischen anmaßt, muss sich fragen, warum immer weniger von ihm was wissen wollen.

Wie der Herr, so das Gescherr. Der Zufall will's, dass eine Untergebene des Chefrdaktörs als kleine Lokalredaktörin, gerne nennt sie sich "Redaktionsleitung" als wäre dies ein Rettungsring vor was auch immer, Berufsschülern in ähnlicher Anwandlung wie ihr Vorgesetzter von ihrer wichtig-wichtigen Wichtigkeit was vorzumachen versucht und dann noch unter eigenem Autorennamen einen Artikel über sich selbst verfasst: "Mit Journalismus die Welt erklären - Professioneller Journalismus ist wichtig in einer Demokratie: Das lernten die Berufsschüler bei einem Vortrag von Redaktionsleiterin.." Der Name tut im wahrsten Wortsinn nichts zur Sache. Diese Sozialarbeiterin am Leser, welche aus ihrer schlagseitigen und schlagzeiligen Neigung zum linksgrünem Milieu wie die meisten Redaktionen mit Tunnelblick kein ideologisches Versteckspiel macht, offenbart das ganze Dilemma dieses Landes. Wie soll es da wieder auf die Beine kommen?

Was der Chef nicht gelernt hat, wird die Unterchefin nimmermehr lernen. Und so schlägt die Stunde des Bluffs. "Mitreden beim Thema: Journalismus" heißt ein Titel der englischen Reihe "Alles Bluff". Der erste Satz des Vorworts sagt gleich alles über einen Berufsstand, dessen Ignoranz und Arroganz im umgekehrten Verhältnis zur heutigen Bedeutung stehen, welche oft nach Hochstapelei riecht. "Der Journalismus ist für passionierte Bluffer geradezu ein ideales Betätigungsfeld, an das nur noch Politik, Recht und Werbung heranreichen. Und die meisten von ihnen merken nicht einmal, dass sie bluffen". Dies lässt sich dem Chef und seiner Redaktionsleitung sicher auch zubilligen. "Alljährlich wird die journalistische Welt von Möchtegern-Anwärtern - hier muss angehängt werden: und Anwärterinnen! - überschwemmt, die zum großen Teil einen Kompetenzgrad besitzen, der sich zwischen völliger Unwissenheit und Menschenunwürdigkeit bewegt. Doch diese Leute lassen sich nicht beirren".

Die obergrenzenlose Bedeutungslosigkeit wichtigtuender Presseleute hat ein langjähriger Betriebsratsvorsitzender eines der größten Medienkonzerne herausgestrichen: "Ich muss den schreibenden KollegInnen immer wieder sagen, dass sie heute in erster Linie einmal abhängig Beschäftigte sind wie jede andere Berufsgruppe auch. Dass sie keinen Sonderstatus haben. Manche meinen, sie seien von immenser Bedeutung, sowohl für das Unternehmen wie für diese Republik. Dies einmal etwas selbstkritischer und nüchterner zu betrachten, wäre schon sehr hilfreich. Bitte sich nichts vormachen. Es ist ja schön zu glauben, man sei bedeutsam und mache etwas Bedeutsames. Aber das ist Quatsch. Die Wahrheit ist: jeder ist austauschbar".

Dass selbst die Sprache als einst wichtigstes (Schreib)werkzeug der Journalisten vernachlässigbar geworden ist, zeigt den tiefen Fall eines Berufsstandes auf die hintersten Ansehensränge. Wolf Schneider und Paul-Josef Raue haben in ihrem unübertroffenen "Handbuch des Journalismus" aus dem Jahre 1996 erklärt, was der Zeiungsleser will. Kriegt er es? "Viel Schrott und wenig Qualität" wird Dieter Golombek über den Lokaljournalismus zitiert. "Zu wenig Recherche, zu viel Hofberichterstattung, zu wenig Phantasie, zu viel Routine". Damals sah Golombek, der Erfinder des Lokaljournalistenprogramms, bessere Zeitungen am Horizont nahen. Es hat sich als Fata Morgana entpuppt. Alles ist noch viel schlimmer geworden. "Der Lokalteil ist das Herzstück der Zeitung, von ihr lebt sie. ... DerLokalteil entschiedet darüber, wie sich die Leser mit ihrer Zeitung zu Hause fühlen". Was ist daraus geworden? Zeitung allein zu Hause.

Der Artikel ist hier erschienen:

http://grüselhorn.de/

Das öffentlich-rechtliche
Selbstmitleidsgejammer der Tagesschau

von Hadmut Danisch, veröffentlicht am 09.05.2019 bei danisch.de
Ansichten eines Informatikers

Erst verblöden sie und erzählen immer mehr ideologischen Mist, und dann jammern sie über die Folgen. Guckt Euch mal diese Jammerseite der Tagesschau an: Abkehr vom klassischen Journalismus?

Senden jahrelang viel Müll und dummes Zeug, und dann wundern sie sich, dass die Zuschauer sich abwenden. Das ist ja das, was ich immer sagte: Um von irgendetwas zu berichten, reicht es, wenn man seinen Beruf als Journalist halbwegs beherrscht, man muss nicht schlauer als der Zuschauer sein, sondern nur eben vor Ort gewesen sein, um eine geldwerte Dienstleistung zu erbringen. Um den Zuschauer aber erziehen/belehren zu wollen, muss man schon schlauer als der Zuschauer sein. Ist man das nicht, geht es schief.

Jahrelang haben sie sich durchverblödet, indem sie – ging nur um Quote und political correctness – Leute eingestellt haben, die a) dumm, b) ideologisch, aber c) weiblich und d) feministisch waren, und ich habe einige davon auf den Journalistenkonferenzen in Hamburg live erlebt. Die sind nicht nur dumm, arrogant und ideologisch, sie freuen sich auch noch darüber und halten das für Stärke und Güte. Die drücken jede andere Meinung weg und glauben, dadurch wären sie die Besten.

Das ist mir auf diesen Journalistenkonferenzen immer wieder aufgefallen, und das sieht man auch bei diesen ständigen Selbstgratulationsgalas immer wieder: Die Leute halten sich für unglaublich gut und toll und überlegen und die allerbesten und glauben, dass sie Welt und Demokratie retten, aber nach meinen Maßstäben als Informatiker, als Blogger und aus meinem beruflichen Umfeld heraus sind meisten dieser Leute unglaublich dumm, borniert und halten die ihnen anvertraute Macht für Befähigung. Die glauben, weil sie sich dort vor die Kamera stellen und dann in ganz Deutschland erscheinen, wären sie auch gut. ...

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:

http://www.danisch.de/blog/2019/05/09/das-oeffentlich-rechtliche-selbstmitleidsgejammer-der-tagesschau/

Freie Medien
Von einer repressiven zurück
zu einer repräsentativen Demokratie!


Von SELBERDENKER, veröffentlicht am 11.05.2019 bei PI-NEWS.net

Der kleine Unterschied
Es gibt einen Unterschied zwischen dem Mainstream und den freien Medien: Die freien Medien sind frei. 

Die Autoren sind noch eher nur ihrem Gewissen verpflichtet, als die Mitglieder der Parlamente. Auch müssen sie nicht den Vorgaben ihrer Chefs folgen, falls es die überhaupt gibt. Wirklich freie Autoren müssen nicht schreiben, was ihnen Lob und Preise verspricht, wie Herr Relotius es beim SPIEGEL tat, weil sie wissen, dass sie eh nie einen Cent oder einen Preis erhalten werden. Wer als Lohnschreiber etwas verkaufen will, muss liefern, was auch gekauft wird. Gekauft wird, was verbreitet werden darf. Die Gesetze des Marktes. Was verbreitet werden darf, das wird zunehmend eingeschränkt.

Ein wirklich freier Autor oder Kommentator will keinem Mächtigen gefallen und muss es auch nicht. Deshalb ist die Gefahr, dass freie Medien die Klappe halten, wenn die AfD Bockmist baut, geringer, als dass der Mainstream die Klappe hält, wenn Merkels Riege Bockmist baust. Wir haben Letzteres ja sehr eindrucksvoll erlebt.

http://www.pi-news.net/2019/05/freie-medien-und-die-afd/

Das öffentlich-rechtliche Selbstmitleidsgejammer
der Tagesschau

von Hadmut Danisch, veröffentlicht am 09.05.2019 bei danisch.de
Ansichten eines Informatikers

Erst verblöden sie und erzählen immer mehr ideologischen Mist, und dann jammern sie über die Folgen. Guckt Euch mal diese Jammerseite der Tagesschau an: Abkehr vom klassischen Journalismus? Senden jahrelang viel Müll und dummes Zeug, und dann wundern sie sich, dass die Zuschauer sich abwenden.

Das ist ja das, was ich immer sagte: Um von irgendetwas zu berichten, reicht es, wenn man seinen Beruf als Journalist halbwegs beherrscht, man muss nicht schlauer als der Zuschauer sein, sondern nur eben vor Ort gewesen sein, um eine geldwerte Dienstleistung zu erbringen. Um den Zuschauer aber erziehen/belehren zu wollen, muss man schon schlauer als der Zuschauer sein. Ist man das nicht, geht es schief.

Jahrelang haben sie sich durchverblödet, indem sie – ging nur um Quote und political correctness – Leute eingestellt haben, die a) dumm, b) ideologisch, aber c) weiblich und d) feministisch waren, und ich habe einige davon auf den Journalistenkonferenzen in Hamburg live erlebt. Die sind nicht nur dumm, arrogant und ideologisch, sie freuen sich auch noch darüber und halten das für Stärke und Güte. Die drücken jede andere Meinung weg und glauben, dadurch wären sie die Besten.

Das ist mir auf diesen Journalistenkonferenzen immer wieder aufgefallen, und das sieht man auch bei diesen ständigen Selbstgratulationsgalas immer wieder: Die Leute halten sich für unglaublich gut und toll und überlegen und die allerbesten und glauben, dass sie Welt und Demokratie retten, aber nach meinen Maßstäben als Informatiker, als Blogger und aus meinem beruflichen Umfeld heraus sind meisten dieser Leute unglaublich dumm, borniert und halten die ihnen anvertraute Macht für Befähigung. Die glauben, weil sie sich dort vor die Kamera stellen und dann in ganz Deutschland erscheinen, wären sie auch gut. ... 

Lesen Sie hier den ganzen Artikel: 

http://www.danisch.de/blog/2019/05/09/das-oeffentlich-rechtliche-selbstmitleidsgejammer-der-tagesschau/

Ein Beispiel für die Vermengung von Wissenschaft und politischer Agitation
Mit der Nazikeule gegen „Klimaleugner“

Von SELBERDENKER, am 09.05.2019 veröffentlicht bei PI-NEWS.net

Wer die richtige Gesinnung vertritt, kann sich lukrative Einkünfte beim Staatsfunk, ein Stück vom GEZ-Kuchen erhoffen. So auch Professor Harald Lesch, der in seiner Wissenschafts-Show im Auftrag des ZDF auch gerne mal Wahlkampf gegen die AfD betreibt.

Ein aktuelles Video zeigt Professor Lesch in einer Vorlesung am 15.02.2019 an der Technischen Hochschule Rosenheim. Er spricht mal wieder von einer „klima-skeptischen“ Partei, die „in vielen Teilen Deutschlands ganz ungeheure Gewinne erzielt“. Da die Rede hier nicht von der FDP sein kann, spricht Lesch natürlich von der AfD.

In der Rede bringt Lesch einige Sprüche, die den Wissenschaftler recht deutlich als politischen Agitator entlarven (ab Minute 11:38):

„(…) Wenn man jetzt in diesen Tagen mal das Ohr aufmacht, dann können Sie hier und da sogar ein gewisses Vogelzwitschern hören. Noch können Sie das hören! Nächstes Jahr gibt es vielleicht gar keine mehr! (…) Wir sind so erbärmlich, dass unsere Kinder demonstrieren für ihre Zukunft. So erbärmlich ist dieses Land. (…)“

Es ist nur beispielhaft. 

Doch solche Vorlesungen sind genau der Punkt,
wo Wissenschaftlichkeit aufhört – und wo Wahlkampf anfängt.


Lesen Sie hier den ganzen Artikel:

http://www.pi-news.net/2019/05/platter-klima-wahlkampf-im-hoersaal/

SPIEGLEIN, SPIEGLEIN,
mit dem Rücken zur Wand

Von Frank Hennig / Gastautor am 9. Mai 2019 auf Epoch-Times

Seit der SPIEGEL mit dem Rücken zur Wand steht, will man an die Spitze des Mainstreams. Dazu werden die grünprogressiven Überzeugungen in Regierungskritik verpackt, um Alternativlosigkeiten zu verkünden.

Unter den reißerischen Überschriften „Murks in Germany“ und „Grüner Blackout“ äußert sich das verdiente Autorenkollektiv Dohmen, Jung, Schultz und Traufetter zum Stand der deutschnationalen Energiewende. Zu offensichtlich wohl deren Weg in die Sackgasse, so dass das Projekt medialer Unterstützung des ehemals renommierten Hamburger Hauses bedarf.

Bisherige Veröffentlichungen lassen nichts Gutes ahnen. Bürger Traufetter war schon an einem Beitrag (Spiegel Nr. 41/2016) beteiligt, der ausgemachte Fakes enthielt. Oder sagen wir es deutsch: Lügen. So wurde damals behauptet:

„Weil die deutschen Braun- und Steinkohlekraftwerke auch an solchen Tagen (gemeint sind Starkwindtage) praktisch ungebremst weiterlaufen, drückt die deutsche Überproduktion die Strompreise europaweit in den Keller.“

Jeder redliche Journalist hätte recherchieren können, wie die Fahrpläne der Kraftwerke entstehen, wie der Einspeisevorrang grünen Stroms umgesetzt wird, wie der europäische Stromhandel funktioniert, dass es eine „Überproduktion“ von Strom nicht geben kann und welche Standortrestriktionen die Komplettabschaltung mancher Kohlekraftwerke verhindern. Dazu käme das Thema Netzdienstleistungen, aber das hätte die Schreiber dann komplett überfordert.

Viel leichter, bequemer und in jedem Fall Beifall versprechend das flache und klischeebedienende Kohle-Bashing. Wenn in der DDR die Beurteilung oder Einschätzung eines Werktätigen aus fachlicher Sicht nicht gut ausfiel, konnte manchem noch mit dem Hinweis geholfen werden, er habe wenigstens einen festen Klassenstandpunkt. SPIEGEL-Schreiber wissen, welchen Standpunkt man von ihnen erwartet. Die Zutaten des Hauptbeitrags im aktuellen Spiegel (19/2019) sind ein paar reale Fakten, angereichert und vermischt mit Szenarien, Optionen und Visionen und einer Prise Klimaziele. Was können wir also von den von gymnasialen Physikkenntnissen offenbar befreiten Autoren lesen?

Lesen Sie hier weiter: 

https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/frank-hennig-spieglein-spieglein-mit-dem-ruecken-zur-wand-a2880477.html

 

Was machen die Zeitungen eigentlich
mit ihrer Pressefreiheit?

Statt vor der eigenen Türe zu kehren, taten sie das vor fremden Türen
Ein Blick in die Ausgabe der Badischen Zeitung vom 3. Mai 2019

von Alrecht Künstle, im Mai 2019

Die Freiheit der Presse auf Berichterstattung wird gemäß Art. 5 GG garantiert. Sie wird ausdrücklich nicht durch Zensur eingeschränkt. Das darf aber nicht heißen, dass die Presse sich die Nachrichtenwelt nach Belieben zurechtbiegen kann. Leider wird von der Presse gerne geschönt berichtet. Oft werden wichtige Informationen unterschlagen, um beim Leser schon in der Berichterstattung die gewünschte Botschaft der Chefredaktion zu vermitteln. Ergänzt durch die eigenen Kommentare, was allerdings der Pressefreiheit entspricht. Denn im Idealfall vermitteln die vielen Zeitungen der Republik ein ausgewogenes Bild – sofern sie sich nicht freiwillig dem Mainstream unterwerfen oder sich dem dpa-Monopol ausliefern. Am 3. Mai begingen die Druckmedien den Tag ihrer besonderen Freiheit – der Pressefreiheit.

Und wie nutzte z.B. die Badische Zeitung in Freiburg ihre Stellung? Sie schwärzte unser Nachbarland Österreich an und behauptet, die Alpenrepublik habe ihre weiße Weste in Sachen Pressefreiheit verloren. Auch östlich von uns in Polen und Ungarn schon lange nicht mehr? Sie zeigt mit dem Finger auf andere und ist selbst nicht besser. Alle drei sind Länder, ohne deren frühere Bevölkerung und Widerstandskraft es bei uns keine Pressefreiheit mehr gäbe. Denn diesen und unserem „Türkenlouis“, dem Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden, ist es zu verdanken, dass die Osmanen kurz vor Wien aufgehalten wurden. Historiker meinen, sonst wären wir schon lange muslimisch. Und in welchen islamischen Ländern gibt es Pressefreiheit und Demokratie?

Schauen wir uns einmal an, was die BZ an ihrem Tag der Pressefreiheit so schrieb:

„Kirchen verlieren viele Mitglieder“ übernahm die Zeitung von dpa/KNA. Im Kleingedruckten ist dann zu lesen, ein Drittel des Schwundes an Gläubigen sei auf die „Überalterung“ zurückzuführen. Da reibt sich der Leser schon die Augen, denn das hieße, wenn die Menschen nicht so alt würden, blieben sie länger Mitglieder der Kirchen? Im Kommentar erfolgt dann im Tagesspiegel der Ratschlag des Pressechefs, „Die Kirchen sollten sich öffnen für Neues“. Als ob sie das nicht bereits über Gebühr täten. Sie hoffen und hoffen, dass sich unter den Millionen „Neuen“ in unserem Land hunderttausende an Ersatzpotenzial finden. Doch dann rudert der Chef gleich wieder zurück, die Kirchen dürften nicht den Fehler machen, sich dem Zeitgeist anzubiedern. Der Zeitgeist ist, dem Islam einen Religionsstatus zu verschaffen. Also was jetzt? Am besten wäre es, die Zeitungen verzichteten auf solche oberlehrerhaften Kommentare und machten ihre eigentlichen Hausaufgaben.

Als nächstes ist auf Seite 4 das Buch „Szenen aus dem Herzen“ der geschäftstüchtigen schwedischen Greta-Mutter besprochen: „Ihr Buch hat Ernmann geschrieben, um Eltern mit (kranken) Kindern wie ihren Mut zu machen“, ist da zu lesen. Wirklich? Gretas Mutter schreibt ihrer Tochter die Fähigkeit als Seherin zu: „Greta gehört zu den Wenigen, die unsere Kohlendioxide mit dem bloßen Auge erkennen können …“ Da fragt sich, wer hier krank ist, die Kinder oder die Murtter? Hätte die Zeitung nicht recherchieren können um festzustellen, dass zum Stammbaum dieser Familie ein prominenter Nobelpreisträger gehört, und zwar ein Naturwissenschafter und nicht nur Sängerin wie die Mutter Gretas. An jene Vorfahren will die Familie vermutlich anknüpfen und schickt dazu ihre Greta ins Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Auf Seite 5 geht es weiter mit „Konstanz ruft den Klimanotstand aus“. Dazu sollte man wissen, dass dieses Städtchen am Bodensee auf einer Halbinsel liegt, mit viel Wasser umgeben. Und dieses nasse Element hat eine erstaunliche Begabung: Die gesamte in Seen und Meeren gelöste Menge an Kohlenstoff ist etwa 50 Mal größer als jene in der Atmosphäre und 20 Mal größer als der an Land (Vegetation und Böden) gespeicherte Kohlenstoff. D.h. das Wasser, auch das des Bodensees, absorbiert CO2, wie die Solaranlagen auf den Dächern von Konstanz die Sonnenstrahlen absorbieren. Und ausgerechnet ein solches Städtchen am Wasser ruft den Notstand aus! Hätte es für die Schreiberlinge nicht naheliegen sollen, Wissenschaftler zu Wort kommen zu lassen oder den Lesern einfach nur einen Link wie diesen anzubieten: https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlenstoff_im_Ozean .
Aber OK, die Presse darf sich auf ihre Freiheit berufen, allen Mist widerspruchsfrei abzudrucken.

Seite 7 „Israel gedenkt der Opfer des Holocaust“. Dies ist der Badischen Zeitung leider nur ein Bild und zwei Sätze wert. Einer davon relativierend, die 210.000 noch lebenden Opfer des Massenmords erhalten staatliche Unterstützung. Na, dann ist ja alles in Ordnung? Hätte man nicht wenigsten einen dritten Satz dran hängen können, dass Israel auch den Lebenden und Opfern der Raketenangriffe durch Islamisten der Hamas gedenkt.

Seite 9 berichtet, „100 Sportwagen rasen über A20 – mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h“. Hatten diese denn keine Fahrer? Alleine die finnischen Kennzeichen seien bekannt. Die Polizei ermittelt zwar, aber „es gelte nun sicherzustellen, dass keine weitern Rennen mehr gefahren werden.“ Also ich muss meine Strafzettel bei 40 km/h in der 30er-Zone zahlen und werde nicht nur ermahnt das nicht mehr zu tun. Obwohl in NRW jeden Samstag Straßen als Drehorte von türkischen und arabischen Hochzeiten missbraucht werden.

Seite 10 freut sich, „Marie und Paul bleiben beliebte Babynamen“. Dann ist ja alles OK? Hätte es einem Journalismus, der den Namen verdient, nicht angestanden zu erwähnen, dass der arabische Name „Ben“ bereits den fünften Platz der Erstnamen einnimmt. Und der Babyname Mohammed schon auf Platz 24 vorrückte. Ebenso unerwähnt, dass diese Mohammedchen in Berlin auf Platz 1 rangieren. Dürfte ich benoten, was die Regionalpresse und andere Zeitungen mit ihrer Pressefreiheit anstellten, würde ich die Note Fünf vergeben – mangelhaft! Und das gilt für fast alle Ausgaben.

Albrecht Künstle

 

ARD-Framing gegen Israel
Die „militanten Palästinenser“ in der Tagesschau

Die Tagesschau versuchte in ihrer Sendung vom 4. Mai die Taten der Aggressoren zu relativieren und Israel in schlechtem Licht dastehen zu lassen.

Von SARAH GOLDMANN, veröffentlicht am 5. Mai 2019 bei PI-NEWS.net

Seit die radikalislamischen Palästinenser aus Gaza am Samstag begonnen haben, hunderte Raketen auf Israel abzufeuern, lohnt es sich, etwas genauer auf die aktuellen Sprachregelungen unserer Aktuellen Kamera zu achten. Mit ihnen versucht die Tagesschau offensichtlich die Taten der Aggressoren im linken Sinne zu relativieren und Israel in einem weniger guten Licht dastehen zu lassen. Den Beginn der Angriffe aus Gaza schildert die Tagesschau vom Samstag (ab Minute 2:54) so:

An der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen ist die Gewalt wieder aufgeflammt. Militante Palästinenser feuerten nach israelischen Angaben etwa 200 Raketen ab. Viele habe die Armee abgefangen, aber zwei Menschen seien verletzt worden. Israel bombardierte anschließend mehrere Militärposten der radikalislamischen Hamas, die im Gazastreifen regiert. Dabei gab es nach Angaben der Palästinenser zwei Tote und sieben Verletzte.

Die Angriffe aus Gaza kommen also von „militanten Palästinensern“. Das hört sich nach verirrten Einzeltätern an, suggeriert zumindest, dass es daneben auch gemäßigte oder friedliche Palästinenser gibt. So wie es militante Atomkraftgegner gibt und daneben gemäßigte, friedliche.

Dass die „Militanten“ um die 200 Raketen abschossen, wird allerdings kaum ohne Zustimmung der regierenden Hamas möglich gewesen sein, deren Charta die Zerschlagung Israels vorsieht. Auch die Anzahl der nötigen Personen für solch einen Angriff dürfte über einige wenige „Militante“ sicher hinausgehen. Auch Insofern schossen „die Palästinenser“ auf Israel, egal, wie sie ihre Streitkräfte dort in Gaza organisiert haben und wieviele am Angriff auf Israel beteiligt waren.

Umgekehrt würde sich jeder an den Kopf fassen, wenn die Nachrichtensprecher der ARD formulieren würden, dass „militante Israelis“ nach dem Angriff aus Gaza dann zurückgeschossen hätten. Nein, in diesem Falle war es natürlich „Israel“, das zurückgeschossen hat, Israel als Ganzes. Und natürlich wird hier der härtere sprachliche Ausdruck gewählt, die Israelis feuerten aus ihren Flugzeugen nicht etwa Raketen ab, wie die Palästinenser, sondern sie „bombardierten“ im Gegensatz zu den Palästinensern.

Es sind diese kleinen Formulierungen, eigentlich unscheinbar, die aber doch peinlich genau und mit sicherem Gespür von den Nachrichtenmachern angewandt werden, um Wirkungen im Sinne des linken Zeitgeistes zu erzeugen. Und der neigt dazu, mit Islamo-Faschisten aus Gaza viel verständnisvoller umzugehen als mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten namens Israel.

Der Artikel ist hier erschienen:

http://www.pi-news.net/2019/05/die-militanten-palaestinenser-in-der-tagesschau/

 

Frankreichs Journalisten mucken auf
Beginnen ein paar Wenige sich ihrer Funktion zu besinnen?

Von CHEVROLET, veröffentlicht am 04.05.2019 bei PI-NEWS.net

Deutschland, deine Journalisten! Ein Berufsstand, der in den vergangenen Jahren seine Glaubwürdigkeit verspielt hat und sie Tag für Tag weiter verspielt. Nicht zu Unrecht wird von Lügen- und Lückenpresse und Presstituierten gesprochen, fast immer ist der Journalismus auf den Hund gekommen. Und dann noch Revolverblätter wie die BILD, die zuerst mit dem Toten sprachen, kurzum die Reputation des Journalistenberufs ist im tiefsten Keller.

Lernten Journalisten vor gut 20 Jahren noch von der strikten Trennung von Nachricht und Meinung (für die gab es den Kommentar!), ist das heute schon anders. Schon bald kamen Universitätsabsolventen in die Redaktionen, um Journalist zu werden, getrieben von einem missionarischen Sendungsbewusstsein, die Welt zu verändern und den Lesern die Welt so nahezubringen wie es ihnen, durch ihre Alt-68-er-Lehrer- und Professoren-Vorbilder eingetrichtert wurde. Der Autor dieses Artikels kann das aus eigener Erfahrung als Redaktionsleiter einer Regionalzeitung so berichten.

Herausgekommen sind Gesinnungsjournalisten vom Schlage einer Dunja Hayali, Claus Kleber, Marietta Slomka, Anja Reschke und viele mehr, die besonders gerne beim staatlichen Medienbetrieb, der sich „öffentlich-rechtlich“ nennt, finanziert durch die GEZ-Zwangsgebühr, anheuerten und bis heute ihr höchstbezahltes Unwesen treiben.

Korruption zu unterstellen wäre wohl meist falsch, die heutigen Journalisten handeln aus Überzeugung. Seit alles Linke gut ist, alles Bunte und Grüne, was die eigene Meinung dieser Journalisten ist, wird herausgehauen. Alles andere, Patriotisches, Nachdenkliches, Konservatives ist böse, weil es ihrer politischen Meinung widerspricht. Da werden die SED-Nachfolger der Linkspartei hofiert, als die alleinige Opposition dargestellt, während die wahre Opposition im Land, nämlich die AfD, bekämpft wird.

Nicht so viel anders ist, nein, war es in Frankreich. Dort tut sich nämlich jetzt endlich etwas bei den Journalisten. Mehr als 300 Journalisten, Fotografen, Medien-Organisationen und andere stehen jetzt auf – gegen die Regierung und deren Umgang der Polizei mit den Teilnehmern an den Demonstranten der Gelbwesten (Gilets Jaunes), die seit vorigem November gegen die Politik von Merkel-Liebling Macron kämpfen, berichtet „Franceinfo“. 

Lesen Sie hier weiter:

www.pi-news.net/2019/05/frankreichs-journalisten-mucken-auf/

 

Hunderte Christen getötet – Journalisten relativieren

Es gibt keine systematische Christenverfolgung in Asien"
titelt die Badische Zeitung Freiburg und

"Die meisten leben friedlich zusammen“ - dann ist ja alles in Ordnung?

Von Albrecht Künstle, April/Mai 2019

Es ist unglaublich. Da werden am christlichen Ostern auf Sri Lanka hunderte Menschen liquidiert. Und statt uns einfach nur Zeit zum Trauern lassen, geht die Badische Zeitung hin und verharmlosen das Massaker der Islamisten an Christen mit „Die meisten leben friedlich zusammen“ (siehe https://www.badische-zeitung.de/ausland-1/die-meisten-leben-friedlich-zusammen--171852441.html). Es wäre ja noch schlimmer, wenn es umgekehrt wäre, die Mehrheit gewaltbereit wäre. Und als Kronzeugen bemüht die Zeitung die Asien-Referentin der katholischen Hilfsorganisation Misereor mit der „eindeutigen“ Aussage, „Es gibt keine systematische Christenverfolgung in Asien“ (siehe https://www.badische-zeitung.de/nachrichten/ausland/es-gibt-keine-systematische-christenverfolgung--171852460.html). Da fragt sich der erstaunte Leser, ist nur „systematisch“, was im Deutschen Reich mit den Juden und anderen passierte?

Ich habe in der Schule gelernt, dass Asien eben nicht nur Fernost ist, sondern auch Vorderasien, das mit der Türkei, Libanon und Syrien beginnt. Und gerade diese Länder waren zusammen mit dem heutigen Nordirak die Wiege des Christentums. In den späteren Jahrhunderten stellten Christen die Mehrheit der Bevölkerung. Dem setze der Islam Muhammads Grenzen. Nicht allein mit agitatorischen Suren in den Moscheen, sondern mit bewaffneten Horden. Und das soll ein überwiegend friedliches Zusammenleben gewesen sein? Und dass die „ungläubigen“ Christen im Koran und deshalb auch durch Strenggläubige für vogelfrei erklärt werden und auch heute in fast allen islamischen Staaten unter dem Islam zu leiden haben, soll nicht systematisch sein?

„Dabei war das multireligiöse Asien gegenüber dem Christentum meist tolerant eingestellt“, schreibt der BZ-Journalist und sogar die KNA, die Katholische Nachrichtenagentur! Tolerant waren und sind die Herrschenden aber nur, solange Christen eine bedeutende Minderheit sind, sei es zahlenmäßig oder wirtschaftlich. Letzteres ist zugegeben oft der Anlass für Konflikte, die aber nicht alleine als „wirtschaftliche Gründe“ beschrieben werden können. Denn es macht schon einen Unterschied, ob das Selbstverständnis von Christen der Leitspruch ist, „bete und arbeite“. Oder ob das koranische Credo gilt, lass die Arbeit liegen (inshallah) und bete mindesten fünfmal täglich. Der unterschiedliche wirtschaftliche Erfolg hat sehr wohl etwas mit religiösem Selbstverständnis zu tun. Oder ist es reiner Zufall, dass islamische Länder fast nichts zustande bringen, wenn sie nicht gerade auf Ölquellen sitzen?

Fakt ist, dass Christen, wenn sie in islamischen Ländern in der Minderheit sind, nur geduldet sind. In buddhistischen Ländern und unter dem Hinduismus ist die Situation besser, aber auch dort nehmen die radikalen Kräfte zu. Christen, ihre Kirchen und Organisationen sind akzeptiert, solange sie Geld anschaffen, wie das mit unseren Hilfswerken der Fall ist. Das wird wohl auch der Grund sein, dass diese führende Referentin von Misereor die Situation der Christen so rosig darstellt – ihr Job hängt dran. Dem wird wohl auch geschuldet sein, dass sie in dem Interview sagte, Christen seien nur „manchmal“ Ziel von Angriffen. Aber im Gaza-Streifen zeigt sich, wenn Hilfsgelder reduziert werden, richten sich Begünstigte gegen ihre einstigen Unterstützer.

Perfide ist es geradezu, dass die Zeitungen noch einen Keil zwischen christliche Institutionen treiben, indem sie schreiben, die Recherchen von OpenDoors über die Christenverfolgung in Asien seien laut katholischer und evangelischer Kirche „unseriös“. OpenDoors antwortete: „Worum geht es hier bzw. wichtiger noch, worum geht es Jesus in so einer Angelegenheit? Ich gebe Ihnen völlig recht: wenn Kirchenleiter solche Aussagen gegen christliche Organisation – also auch gegen Open Doors – machen, ist das zutiefst beschämend. Sollen und wollen wir diesen versuchten Konflikt abwenden? Oder verstärken durch Wiederholung und Gegenmaßnahmen? Ich will mich leiten lassen von dem, was Jesus lehrt.“ Und der Blick in die Evangelien zeigt tatsächlich, die Verleumdung von Jesus fing schon früh an, als Petrus nach seiner Verhaftung sagte, ich kenne diesen Menschen nicht.

So scheint mir die Position von Kirchenoberen zur Missionstätigkeit von OpenDoors zu sein. Während diese Organisation dem Auftrag des Religionsstifters nachkommt, die Frohe Botschaft in die Welt hinauszutragen und verfolgten Chrisen beizustehen, schweigen unsere Bischöfe, wenn in der Welt und bei uns das Gegenteil geschieht und Christen gedemütigt, verfolgt und ermordet werden. Die Toten von „Bruderreligionen“, Muslime aller Ausprägungen samt Rohingyas und Uiguren scheinen ihnen samt dem Papst wichtiger zu sein. Eine Antwort des Bischofs steht leider noch aus.

Die Situation auf Sri Lanka zeigt erneut, sobald der Bevölkerungsanteil der Muslime zehn Prozent erreicht, wird es für Christen eines Landes kritisch. Im 18. Jahrhundert betrug deren Anteil über 20 Prozent, jetzt sind es keine acht Prozent mehr. Auch in Deutschland erreicht die muslimische Bevölkerung Anfang des nächsten Jahrzehnts zehn Prozent, wir haben bereits jetzt den drittgrößten muslimischen Bevölkerungsanteil in Europa, ohne die rund 50 Islamischen Staaten der Welt. Auch bei uns gab es schon wie in Frankreich viele Angriffe auf und in Kirchen. Einziger Trost: Auf „stillgelegte“ Kirchen kann man keine Anschläge mehr verüben, auf tote Christen auch nicht.