Auflagenzahlen und -entwicklung 

von Print- und Online-Medien
sowie der Freien und Alternativen Presse

Probleme beim Link-Anklicken?
Kopieren Sie den Link einfach und fügen Sie ihn in Ihren Browser ein

Auszug aus:

Drastischer Stellenabbau bei „Bild“ und „Welt“ geplant?

Veröffentl. am 7. September 2019 von Jouwatch (SB)

Laut Medienberichten sind bei den Zeitungen „Bild“ und „Welt“ des Axel-Springer-Verlags massive Kürzungen geplant. Bei „Bild“ soll demnach jeder fünfte Arbeitsplatz wackeln. Der Verlag äußert sich extrem schmallippig.

Die „Berliner Morgenpost“ hatte berichtet, dass der Springer-Vorstand um Konzernchef Mathias Döpfner noch im Herbst über Pläne zum Abbau von Personal entscheiden solle. Der Axel-Springer-Verlag reagiert zurückhaltend auf diesen Bericht über einen geplanten Jobabbau bei seinen Zeitungen „Bild“ und „Welt“. Deren Druck-Auflagen befinden sich im freien Fall.

Lesen Sie hier bitte weiter:

https://www.journalistenwatch.com/2019/09/07/drastischer-stellenabbau-bild/

Auszug aus:

Leser auf der Flucht Zeitungsauflagen:
Das große Blättersterben

Von Redaktion, veröffentlicht am 25. August 2019 von Tichys Einblick online

Jahrzehntelang galt in der Medienbranche die Grundregel: Wer schreibt, der bleibt. Heute hingegen schreiben sich die meisten Redakteure, geduldet von Verlegern wie Chefredakteuren, mit ihrer offensichtlichen rot-grünen Selbstverpflichtung von alleine weg.

Gern werden die Digitalisierung und das oft kostenlose Internet als Grund für den dramatischen Auflagenabsturz der meisten Print­produkte angeführt. Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit beziehungsweise – häufig – eine Ausrede. Denn besonders heftig trifft die Leserabkehr die politi­sche Presse. Vor allem konservative Zei­tungen verprellen mit einem rotgrü­nen Begleitkurs ihre Traditionsleser. Allen voran die „Bild“­-Zeitung. …

Lesen Sie hier bitte weiter:

https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/zeitungsauflagen-das-grosse-blaettersterben/

Auszug aus:

Wächter des Totenreiches
Freiheit ist … taz oder BILD nicht mehr zu lesen!

Von PETER BARTELS , veröffentl. am 19.08.2019 von PI-NEWS.net

Es ist traurig, zusehen zu müssen, wie eine Zeitung vor die Hunde geht, die unsereiner mal geliebt und gemacht hat. Sauschwer. Es fällt erst recht nicht leicht, die paar verbliebenen Leser auch noch zum Weglaufen zu ermuntern: Wenn aber Rotznasen und Greise auch die allerletzten Leser verhöhnen, bleibt einem nichts übrig. Sic transit gloria mundi.

Sicher, weder BILD noch taz waren je Zeitungen, die allen gefielen. Die eine war vielen zu laut, zu grell, zu „blöd“ – für „die“ Deutschen die Eiche, an der man sich trefflich schuppern konnte. Vor allem: Im Zweifel immer Deutschland … Die „taz“ dagegen war stets geiferndes, keifendes Kampfblatt für rot/grüne Schmalspur-Sozialisten. Und stets ohne Zweifel: Immer gegen „Schweinedeutschland“.

Die eine eierte und stürzte von über fünf Millionen täglich auf weit unter eine Million Käufer dem Tod entgegen. Die andere hat trotz Jubelschrei eines Türkdeutschen („Abgang der Deutschen … Völkersterben von seiner schönsten Seite“) den Tag seiner Beerdigung schon festgelegt. Beide könnten nur von Merkel, Maas und grünen Matkas mit Zwangs-Gebühren und Pflicht-Abo gepäppelt bis „gerettet“ werden, wie Honecker es einst mit dem NEUEN DEUTSCHLAND machte. Aber seit die Ossis wieder selbst entscheiden können, sind die 1,3 Millionen „Zwangs-Leser“ auf 23.000 verdampft. …

Lesen Sie hier bitte weiter:

http://www.pi-news.net/2019/08/freiheit-ist-taz-oder-bild-nicht-mehr-zu-lesen/

Anmerkung:
PI-NEWS-Autor Ex-BILD-Chef Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (hier bestellen!) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor; inzwischen mehr als 4 Mio. Bartels ist zu erreichen über FB und seinen Blog bartels-news.de.

Auszug aus:

Nachhilfe für unsere Altmedien
Der freiwillige Selbstmord deutscher Zeitungen

Von Wolfgang Hübner, veröffentl. am 23.07.2019 von PI-NEWS.net 

Die Klagen deutscher Zeitungen über die immer weiter schwindende, manchmal schon existenzgefährdend geringe Zahl ihrer Käufer können jeden nachdenklichen Zeitgenossen nur verwundern. Denn auch wenn die Generation Internet mit Sicherheit in Zukunft nicht mehr im früheren Ausmaß Zeitungen abonnieren und lesen wird: Jede Zeitung, die sich nicht länger der Gesinnungsdiktatur der „Politischen Korrektheit“ unterwirft und damit der Lücken- und Lügenpresse aufkündigt, wird mit größter Sicherheit ihren täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Absatz deutlich verbessern oder zumindest stabilisieren.

Keine Zeitung, die das macht, wird dadurch zum AfD-Organ, wohl aber zu einem Informations- und Meinungsbildungsfaktor, der die Realität, die ihre Leser erleben bzw. erleiden, wenigstens halbwegs widerspiegelt.

Da die öffentlich-rechtlichen Medien voll in der Hand des Parteien- und Machtkartells, also ein willfähriges Instrument der Gesinnungsdiktatur sind, könnten Zeitungen, die sich von dieser befreit haben, ökonomisch beträchtliche Vorteile ziehen. Sie könnten. Aber sie tun es nicht, weil die Verlage und Verleger offensichtlich lieber ökonomische Nachteile in Kauf nehmen, um weiter politisch konform zu bleiben.

Das ist so eklatant gegen alle Gebote der Marktwirtschaft, dass daraus nur der Schluss gezogen werden kann: Wie in jeder echten Diktatur wird in Deutschland die Marktwirtschaft außer Betrieb gesetzt, wenn sie den Interessen der Macht zu schaden droht. Was ist da eigentlich noch der Unterschied zu chinesischen Verhältnissen? 

Lesen Sie hier bitte weiter: 

http://www.pi-news.net/2019/07/der-freiwillige-selbstmord-deutscher-zeitungen/

JUNGE FREIHEIT hält Auflage

Veröffentlicht am 19. Juli 2019 von Junge Freiheit

BERLIN. Die JUNGE FREIHEIT (JF) hat ihre verkaufte Auflage in den vergangenen Monaten gehalten. Entgegen dem Branchentrend konnte die Wochenzeitung aus Berlin sogar ein leichtes Plus für sich verbuchen. Laut der „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern“ (IVW) legte die verkaufte Auflage der JF im zweiten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent auf 29.523 Exemplare zu.

Die Zahl der verkauften E-Paper wuchs um 58,9 Prozent von 2.963 auf 4.709 Exemplare. Am Kiosk war die verkaufte Auflage mit minus 4,1 Prozent (3.280 Zeitungen) rückläufig.

Die Zahl der Abonnements einschließlich der „Sonstigen Verkäufe“ (Studenten-, Schüler- und Sozialabos) nahm gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent auf 26.243 Ausgaben zu. (JF)

Der Artikel ist hier erschienen:

https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2019/junge-freiheit-haelt-auflage/

Die Auflagenzahlen der Zeitungen fallen
auch im zweiten Quartal 2019 weiter

Alle Tage wieder - BILD, BamS, WELT: Freier Fall 

Von Peter Bartels, veröffentl. am 19.07.2019 von PI-NEWS.net

Nichts ist schöner als Fliegen. Am allerschönsten ist der Freie Fall. Es sei denn, man weiß nicht, wie das mit der Reißleine geht. Die Deppen von BILD; BamS und WELT suchen sie seit Jahren. Und weil sie nicht wahrhaben wollen, dass sie da ist, wo die Leser sind, stürzen sie immer weiter, schneller, tiefer ins Schwarze Loch …

Jens Schröder von Meedia zum 2. Quartal 2019: “Bild”, “Welt” und “BamS” im freien Fall … Erneut ging der BILD eine sechsstellige Zahl Käufern abhanden (verloren!) …

Die verkaufte Auflage liegt nun (nur) noch bei (offiziell!) 1,305 Mio. – 9,9% weniger als ein Jahr zuvor. Sogar um 14,2% nach unten ging es für die “Welt”, nur noch 71.779 Käufer. Das “Neue Deutschland” verlor 13,5% auf nun 19.732 Stück“ …

18.07.2019, seit 11:00 schweigen die Laffen der sonst so lärmenden Presse-Pfaffen. Meedia hängte mal wieder die Wahrheit an die große Glocke.

Die „neuesten Zeitungsauflage der IVW“, die offiziellen Erbsenzähler der Branche. Und schon ist überall volle Deckung: Dramatisch nach unten ging es erneut für „Bild“, „Welt“ und „Bild am Sonntag“ …

Recht stabil sehen hingegen die Zahlen der “Süddeutschen Zeitung” und der “taz” aus, die jeweils 1,3% unter dem Vergleichszeitraum liegen. Insbesondere bei der “SZ” hat das auch mit der Zahl der ePaper-Abos bzw. SZ-Plus-Kunden zu tun. Die stieg von 43.225 auf 52.581 und glich damit fallende Papier-Verkäufe weitgehend aus. Bei 2,4% und 2,6% liegt das Minus der “F.A.Z.” und des “Handelsblatts”. …

Wohin man blickt im Pressewald: Baumsterben bis Kahlschlag. Aber einige, wenige hüpfen vor Freude wie Rumpelstilzchen auf der Lichtung – weil sie im „Verhältnis“ zum letzten Quartal oder zu anderen weniger bis wenig verloren haben. Wie die ZEIT, der diesmal “nur” 185 Stückerl abhanden kamen.

Hier finden Sie den ganzen Text sowie Schnitters Liste getrennt nach Tages- Wochen-zeitungen sowie Monatsmagazinen:

http://www.pi-news.net/2019/07/bild-bams-welt-freier-fall/

Hilferuf aus dem Pressehaus

Von Josef-Otto Freudenreich, veröffentl. bei Kontextwochenzeitung am 10.07.2019

... Die Abstürze der Auflagen (Anm. Stuttgarter Zeitung) sind in der Tat desaströs: Verkauften StZ und StN im Jahr 2007 zusammen 192 108 Papier-Abos, waren es 2018 noch 125 804. Das ist, laut IVW, die sogenannte harte Auflage, die in diesem Zeitraum um 36,2 Prozent eingebrochen ist. Heraus gerechnet sind die Einzel- und Bord-exemplare, ePaper und sonstigen Verkäufe.

Nicht viel besser sieht es bei der „Süddeutschen Zeitung“ aus. Ihr Papier-Abo ging von 310 253 (2007) auf 207 631 (2018) zurück, was einem Verlust von 34,6 Prozent entspricht. Interessant ist die unterschiedliche Entwicklung der ePaper. StZ und StN haben einst mit 566 (2007) begonnen und inzwischen 8128 erreicht, während die SZ mit 498 gestartet und mittlerweile bei respektablen 47 689 gelandet ist. Digital geht also auch, wenn der Inhalt taugt...

Lesen Sie hier bitte den ganzen Artikel: 

https://www.kontextwochenzeitung.de/medien/432/hilferuf-aus-dem-pressehaus-6054.html

Auszug aus:

ANALYSE ÜBER PRESSEFREIHEIT
(Die beliebtesten Nachrichtenseiten in Deutschland)


Von Thomas Röper, veröffentl. am 01.07.2019 bei Die Unbestechlichen

… Heute wollen wir uns aber einfach mal anschauen, wie hoch die Reichweite der systemtreuen und der systemkritischen Medien in Deutschland und Russland ist. Das kann man anhand von objektiven Daten analysieren, ich nutze dazu Daten des Analyse-Tools von Alexa, mit dem man sehen kann, wie viele Besucher Internetseiten haben. Man findet dort ein Ranking und kann sehen, auf welchem Platz eine Seite in einem Land steht. Diese Daten ändern sich natürlich mit der Zeit, daher sei angemerkt, dass sich meine Angaben auf heute, also den 25. Juni 2019 zur Mittagszeit, beziehen.

Die beliebtesten Nachrichtenseiten in Deutschland sind Spiegel (Platz 21) Bild (Platz 22), Welt (Platz 36), Focus (Platz 37), Zeit (Platz 58), Tagesschau (Platz 61) und FAZ (Platz 95). Es mag sein, dass ich einige Seiten vergessen habe, die auch noch unter die Top-100 gehören, aber ich denke, dass ich die wichtigsten aufgezählt habe.

Die Seite der ZDF-Sendung „heute“ habe ich nicht aufgeführt, weil es für sie keine Daten gibt, denn sie wird unter „zdf.de/nachrichten“ geführt. Bei Alexa gibt es jedoch nur Angaben für die Hauptseite und nicht für Unterseiten. Und „heute“ ist eine Unterseite des ZDF.

Um bloß niemanden zu beleidigen, habe ich in die Liste der alternativen Medien mehr Seiten aufgenommen. Wenn ich dabei jemanden übersehen oder Ihre Lieblingsseite vergessen habe, dann entschuldige ich mich, aber ich musste die Liste ja auch eingrenzen. Man sieht dabei aber schon, dass die Reichweite der alternativen Medien in Deutschland sehr viel geringer ist, als bei den etablierten Medien.

Bei den alternativen Medien sieht die Liste in Deutschland so aus:

Epochtimes (Platz 257), Journalistenwatch (Platz 413), Junge Freiheit (Platz 636), Deutsche Wirtschaftsnachrichten (Platz 1.033), N8wächter (Platz 1.120), Nachdenkseiten (Platz 1.442), Die unbestechlichen (Platz 1.564) und KenFM (Platz 1.744). Interessant fand ich, dass so bekannte Seiten wie Rubikon (Platz 3.259), Campact (Platz 4.354) oder das Contra-Magazin (Platz 8.042) nicht einmal unter die Top-2.000 kommen.

Ich habe Telepolis nicht in die Liste aufgenommen, weil Telepolis eine Unterseite von Heise ist und es für Telepolis bei Alexa daher keine eigenen Daten gibt. Heise selbst ist das führende IT-Portal in Deutschland, weshalb Heise meiner Meinung nach thematisch nicht in die Liste der Nachrichtenseiten gehört.

Übrigens liegt der Anti-Spiegel auf Platz 3.556, was mich ehrlich gesagt ein wenig stolz macht und was ich nie erwartet hätte, denn während die anderen Seiten oft eine Redaktion und Gastautoren haben, betreibe ich den Anti-Spiegel allein und nehme auch keine Gastbeiträge an. Trotzdem hat der Anti-Spiegel manch eine andere, ältere und bekanntere Seite überholt.

Man kann also ganz objektiv feststellen, dass die Reichweite der alternativen Medien in Deutschland viel geringer ist, als die Reichweite der etablierten Konzernmedien, was auch wenig überraschend ist …

Lesen Sie hier bitte den ganzen Artikel:

https://dieunbestechlichen.com/2019/07/analyse-ueber-pressefreiheit-wie-gross-ist-die-reichweite-alternativer-medien-in-deutschland-und-russland/

Thomas Röper, Jahrgang 1971, hat als Experte für Osteuropa in verschiedenen Versicherungs- und Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet, bevor er sich entschloss, sich als unabhängiger Unternehmensberater in seiner Wahlheimat St. Petersburg niederzulassen. Er lebt insgesamt über 15 Jahre in Russland und betreibt die Seite www.anti-spiegel.ru. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

Thomas Röper ist Autor des Buches „Vladimir Putin: Seht Ihr, was Ihr angerichtet habt?“

Auflagen-Alarm beim „Spiegel“
Neuer historischer Minusrekord für Nachrichtenmagazin

Von David Berger, am 9. Mai 2019 erschienen bei Philosophia Perennis

Das 14. Heft des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ fuhr laut Medienberichten eine Auflagen-Talfahrt ein. Es war bereits die dritte Ausgabe in diesem Jahr, welche ein Rekord-Minus beim Einzelverkauf brachte.

Im Verlagshaus an der Ericusspitze in der Hamburger HafenCity herrscht Alarm. Das Heft „Impfen auf Befehl“ brachte dem „Spiegel“ im Einzelverkauf nur 145.632 Verkäufe an Kiosken, Supermärkten und Tankstellen. Nur die zweite und dritte Ausgabe im Jahr 2019 war ähnlich schwach an die Kundenschaft gebracht worden.

Die „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW)“ gibt an, dass der „Spiegel“ zuletzt einen Verkauf von 682.088 Exemplaren einbrachte. Mit Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen. Auch die 91.997 ePaper und Spiegel-Plus-Kunden seien hier bereits mitgezählt.

Kein Interesse an Relotius oder Verschwörungstheorien
Die 13. Ausgabe mit dem Titel „Die braune Verschwörung“ wurde 157.730-mal am Kiosk, im Supermarkt oder an der Tankstelle verkauft. Der Dreimonats-Durchschnitt des „Spiegel“ im Einzelverkauf wurde klar verpasst. Dieser liegt bei 166.400 Verkäufen. Insgesamt erreichte das Medienhaus mit dieser Ausgabe einen Verkauf von 695.625 Magazinen. Die Sparten Einzelverkauf und Abonnements bringen einer Zeitung oder einem Magazin die meisten Einnahmen.

Eine groß angelegte Produktoffensive sollte im letzten Jahr die sinkenden Umsätze kompensieren. Es folgte das Magazin „Spiegel Expedition“. Ende April wurde dieses aber nach nur zwei Ausgaben wieder eingestellt. (cs)

Der Artikel ist hier erschienen:

https://philosophia-perennis.com/2019/05/09/auflagen-alarm-beim-spiegel-neuer-historischer-minusrekord-fuer-nachrichtenmagazin/

Solitär auf allen Kanälen

Von Moritz Osswald, erschienen am 08.05.2019 bei KONTEXT:Wochenzeitung

Wer wagt sich heute noch in den Journalismus? Ein Besuch im Stuttgarter Pressehaus könnte bei der Berufswahl helfen. Tut es aber nur insoweit, als die Zweifel größer werden. Im Foyer des Pressehauses ist es blitzsauber. Grundgesetz, Artikel 5, Presse- und Meinungsfreiheit, prangt in elf Sprachen an der Wand. Ein Ölgemälde zeigt (nur) Männer, die sich in die "Times", "Märkische Oderzeitung" und die "Stuttgarter Zeitung" vertiefen. Neun Stockwerke gebündelte Meinungsvielfalt öffnen sich den Besuchern. Die kommen diesmal von der Hochschule der Medien in Stuttgart-Vaihingen, angehende Medienschaffende. Exkursionswoche steht an, sprich: eine Redaktion auch mal von innen sehen. ...

Der Empfang ist herzlich, die Realität ernüchternd. Den Blättern im Pressehaus bricht, wie andernorts auch, die ökonomische Grundlage weg. Leserinnen und Leser im digitalen Bereich hat man zwar, Zahlungsfreudige dabei noch zu wenig. Und die Fahrt der gedruckten Ausgaben geht stetig stromabwärts. Ein Drittel der Printauflage ist in den vergangenen zehn Jahren verloren gegangen, zusammen kommen "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" noch auf rund 140 000 Exemplare. "Wir kämpfen ums Überleben", sagt Rainer Pörtner, in der Chefredaktion zuständig für politische Berichterstattung. ...

Was also tun, um das Überleben zu sichern? Dafür hat die Chefredaktion die gängige Antwort: Synergie-Effekte nutzen. So geschehen 2016, als die "Stuttgarter Zeitung" (StZ) und die "Stuttgarter Nachrichten" (StN) fusionierten. ...

Christian Wegner, der seine Kollegen am liebsten duzt, ist seit Mitte letzten Jahres der neue Kopf an der Spitze des Mutterkonzerns Südwestdeutsche Medien Holding (SWMH). Wie sich das schleichende Einverleiben eines Verlages nach dem anderen denn auf die Pressevielfalt auswirke? "Schlecht – aber es geht nicht anders", antwortet Pörtner. Andernorts sei es nämlich noch schlimmer, Stichwort Funke-Mediengruppe und Konsorten. Da oben, in NRW, fernab des Stuttgarter Kessels. Die Botschaft, die in dieser Antwort mitschwingt, lautet: Das Sparen, Stellenstreichen und Schlucken einer Lokalzeitung nach der andern, ist eben alternativlos ....

Qualitätsjournalismus – wäre das vielleicht eine Option? "Wir wollen nicht die Seite-Drei-Reportageschreiber", betont Maurer. Ein Satz, der jedem ambitionierten Nachwuchs-Journalisten das Herz binnen Sekunden zerrupft. Crossmedial: das sei das Gebot der Stunde, alle Ausspielkanäle beherrschen. Audio, Video, Text, Social Media. Alles eben ein bisschen, aber nichts richtig. ...

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:

https://www.kontextwochenzeitung.de/medien/423/solitaer-auf-allen-kanaelen-5901.html#

Alternative Blogs wachsen stetig, aber langsamer

Von Wolfgang Prabel, veröffentlicht am 5. Mai 2019 bei Die Unbestechlichen

Vor einigen Tagen hatte ich eine Stichprobe vom Mainstream genommen und bemerkt, dass die Zugriffe auf Online-Portale der Lügenpresse und des zwangsfinanzierten Staatsfernsehens innerhalb eines Jahres im Schitt um über 10% zurückgegangen sind.

Nicht berücksichtigt habe ich die Verbreitung von Inhalten über Facebook und Co, weil da seit Jahren manipuliert und zensiert wird. Follower kommen weg, Inhalte werden gesperrt. Da kann man nichts mit nichts seriös vergleichen. Was Dr. Merkel und Soros György da so treiben ist reines Hexeneinmaleins. 

Ich persönlich hatte die sozialen Netze deshalb von Anfang an ignoriert.

Dieses Frühjahr schwächelt mein Analysetool zu den Zugriffen auf die Blogs, worauf ich mich immer ganz gut verlassen konnte. Das liegt daran, dass es in einem Land arbeitet, wo gerade Krieg herrscht. Nicht zu allen Blogs habe ich deshalb aktuelle und plausible Zahlen. Auf die übliche Hitparade werde ich deshalb in diesem Mai mal verzichten.

Das Wachstum der alternativen Blogs hat sich verlangsamt. In den Vorjahren gab es Zuwachsraten von 20% und mehr p.a. In diesem Tempo ging es 2018/2019 nicht weiter. Ob es auch am schönen Osterwetter lag? Die großen Blogs treten fast auf der Stelle, einige kleinere entwickelten sich dagegen sehr gut.

Ich möchte erst mal die Neulinge erwähnen, die ich erstmals beobachtet habe: Unbesorgt, Visegradpost und Younggerman. Sie haben im ersten Jahr bereits 1.000 bis 5.000 Zugriffe täglich. Die schon lange aktive Neopresse hat ihr Profil geschärft und gehört inhaltlich jetzt mit zur alternativen Familie.

In der Spitzengruppe über 100.000 Zugriffe pro Tag (die Zahl der Beitragsaufrufe ist deutlich höher) liegen nach wie vor PI, Jouwatch und Epoch Times.

Mit mehr als 50.000 bis 100.000 folgen Hartgeld, Achgut, Tichy, Kopp, Philosophia Perennis, JF und MMNews.

Opposition 24 hat wegen eines lästigen Namensstreits zeitweise etwas Boden verloren, was sich jedoch schon wieder ausgleicht. Weiter haben Freie Welt, Kath.net, Danisch, das Gelbe Forum, Unzensuriert, Vera Lengsfeld, dieUnbestechlichen.com, Jürgen Fritz, die Politikstube und die Goldseiten mehr als 20.000 bis 50.000 Aufrufe täglich.

In der Liga über 10.000 spielen Sciencefiles, Bachheimer, Michael Klonovsky, EIKE, Cashkurs, Mannheimer und die Preussische Allgemeine.

Insgesamt haben sich die Blogbesuche auf 1,42 Mio pro Tag erhöht (gegenüber 1,35 Mio im Vorjahrszeitraum). Ein Zuwachs von etwa 5%. Dabei ist zu bedenken, dass ich zu allen WordPress Blogspots keine Zahlen ermitteln konnte, die also noch wie jedes Jahr dazukommen. Dazu zählen beispielsweise Conservo, Zettel und Heckticker.

Das Interesse für Wirtschafts- und Finanzthemen hat zugenommen, die Blogs mit entsprechender Thematik sind alle nach Jahren des Rückwärtsganges im Aufwind. Auch Blogs mit Energie- und Technikthematik, genauso wie Männerrechtler und Genderkritiker haben mehr Zulauf. Zu Goldstück- und Fachkraftthemen („Messer“, „Mann“, „Deutscher“, „psychische Probleme“) nahm die Leserzahl nur leicht zu, sie ist insgesamt mit Abstand aber immer noch am größten.

Natürlich hat das geringere Wachstum der alternativen Blogs mit den Schikanen bei Facebook zu tun. Viele Blogger haben soziale Netze zur „Verkaufsförderung“ benutzt und sind dabei immer wieder „auf die Fresse gefallen“.

Lesen Sie hier weiter:

https://dieunbestechlichen.com/2019/05/alternative-blogs-wachsen-stetig-aber-langsamer/

Quelle: Wolfgang Prabel – www.prabelsblog.de


Schöne IVW-Oster-Bescherung!
Bild, Welt, Spiegel, Stern, Focus – wieder alles Lokus

Von PETER BARTELS, veröffentlicht am 21.04.2019 bei PI-NEWS.net

Der Onlinebranchendienst Meedia schnappatmet in seiner IVW-Blitz-Analyse: „Die WELT bricht völlig ein … Mit einem wahnsinnigen Minus von 17 Prozent.“ Dann keucht Jens Schröder: „Bild erstmals ohne die eingestellte Fußball BILD mit einem extremen Minus von 9,3% auf 1,29 Mio …“

Was der nette Kollege arglos unterschlug: Friede Springers Milchmädchen rechneten der Auflagen-Polizei IVW (Anm.: Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.) mal wieder die knapp 70.000 Käufer des früheren Auflagen-Riesen BZ (500.000) mit rein uuund die 400.000 (behaupteten) ONLINE-Leser. Was die wirkliche Wahrheit natürlich viel fürchterlicher aussehen lassen würde: 820.000! BILD!! Wieder 131.681 Käufer weg. Täglich. Gestern hatte das Blatt über, sogar mal „weit über“ fünf Millionen Käufer. Nicht monatlich. TÄGLICH. Damals war BILD noch die deutsche Eiche, an der sich jede Sau schubberte. Natürlich auch Wallraff (76). Heute sitzt der alte rote Millionär längst an der Biegung des Flusses und zählt die Häupter seiner Feinde, der um ihre Freiheit davon schwimmenden BILD-Leser … Kurs Richtung wirklich freie Medien wie PI-NEWS, Jouwatch, Tichys oder Achgut

Schenken wir uns den anhaltenden Sinkflug von Welt am Sonntag um 5,8 Prozent (12.675) auf 207.630, der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Minus 3,5 Prozent (7.074) auf nur noch 195.381. Sogar die „rechte“ JUNGE FREIHEIT kriegt zum dritten Mal in Folge auf die Zwölf, seit sie auf West-Liberal macht: Wieder 2,5 Prozent (608), jetzt krümelt sie bei 23.549. Denn wirklich fürchterlich wird es für die „richtig“ linke Stalinorgel STERN: Minus 12,6 Prozent … wieder 40.651 Käufer weg … noch 283.178 harren dem Absprung entgegen. Und Henri Nannen kommt im Jenseits vor lauter roullieren nicht mehr zum Skat mit Franz Josef Strauß und Rudi Augstein …

Die „Spiegelbarone“ profitieren … Obwohl die „Spiegelbarone“ doch nur ein Minus von ein Prozent melden. Was immer noch 5.245 Käufer weniger bedeutet, und das bei einem Exodus-Rest von 526.131 (gestern über eine Million). Sogar Jens Schröder von MEEDIA mag da nicht mehr mitmauscheln: „Der Spiegel … profitiert nicht etwa von stabilen Papier-Verkäufen, sondern von (angeblich) 20.000 neuen ePaper-Kunden … Dadurch werde das Minus bei Papier-Abos und im Einzelhandel klein gehalten …“ Auch die Auflage des FOCUS geht weiter Richtung Lokus: Minus 2,6 Prozent (6.167) auf 233.043.

Lesen Sie den ganzen Artikel mit den aktuellen Auflagenzahlen für Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine, Handelsblatt u.v.m. hier: 

http://www.pi-news.net/2019/04/bild-welt-spiegel-stern-focus-wieder-alles-lokus/

Top 100 der Like-Medien:

Philosophia Perennis steigt auf Platz 13 auf
Bericht vom 11. Dezember 2018 auf 

Nach einer längeren Pause bietet die Medien-Beobachtungsseite 10000flies nun wieder Monatsübersichten für die Beliebtheit der News-Medien in den sozialen Netzwerken an. Die aktuellste Übersicht ist jene über den Oktober. Und Philosophia Perennis ist diesmal mit 140 % Beliebtheitszuwachs ganz vorne bei den Großen mit dabei.

Hier die ersten 20 der Top 100

1. Bild
2. SPON
3. WeLT 
4. Focus Online
5. Der Postillon
6. Zeit Online
7. Tag24
8. Kronenzeitung
9. RTL News
10. Epoch Times
11. FAZ
12. Süddeutsche
13. Philosophia Perennis
14. Sport 1
15. Promiflash
16. Stern
17. Tagesschau
18. RT deutsch
19. Der Tagesspiegel
20. ntv

Auch andere freie Medien sind weit vorne mit dabei:

JouWatch (28), Tichys Einblick (29), Junge Freiheit (33), PI-News (38), heise-online (41). In der zweiten Hälfte der Top 100 finden sich die Achse des Guten (52) und die Politikstube (97). 

Der Artikel ist hier erschienen: 

https://philosophia-perennis.com/2018/12/11/top-100-der-like-medien-philosophia-perennis-auf-platz-13/

Entwicklung der Tageszeitungsauflagen 
und den Seitenaufrufzahlen

am Beispiel von JFB (Jürgen Fritz-Blog)
https://juergenfritz.com/ueber-juergen-fritz/

Jürgen Fritz hat sich einmal die Entwicklung der verkauften Auflage der Tageszeitungen in Deutschland angesehen. In einer Grafik von STATISTA (siehe Link)sieht man sehr schön die Entwicklung der verkauften Auflage der Tageszeitungen in Deutschland in den Jahren von 1991 bis 2018.

Entwicklung der Auflage der Tageszeitungen:
Im Jahr 1991 hatten die Tageszeitungen eine tägliche Auflage von rund 27,3 Millionen Exemplaren. 2018 waren es nur noch rund 14,1 Millionen Exemplaren, also etwa die Hälfte – Tendenz weiter sinkend.

Entwicklung von JFB:
Und hier zum Vergleich die Entwicklung der Leser- und Seitenaufrufzahlen von JFB, als einem Exempel der Freien Medien.

• 2015:              102
• 2016:           9.197
• 2017:   1.990.965
• 2018:   7.564.206

Quelle: https://juergenfritz.com/2019/02/17/totale-gleichschaltung-2/


Michael-Mannheimer Blog überschreitet
die 30-Millionen-Zugriffsmarke


Von Michael Mannheimer - veröffentlicht am 7. April 2018
von conservo (www.conservo.wordpress.com)

30 Millionen Mal „Danke“ an meine Leser! Irgendwann heute Nacht zwischen 3 und 4 Uhr morgens überschritt mein Blog die 30 Mio.-Zugriffsmarke. Was ein Erfolg ist, den ich als Blogger, der ausschließlich von mir und ohne jedes Redaktionsteam geführt wird, kaum fassen kann. Als ich mit diesem Blog begann, hatte er magere 200 Zugriffe pro Tag. Schon nach einem Jahr hat sich diese Zugriffsrate verzwanzigfacht. Heute habe ich zwischen 20-30.000 Zugriffe pro Tag. Tendenz steigend:
Lesen Sie hier weiter:

https://conservo.wordpress.com/2018/04/07/michael-mannheimer-blog-ueberschreitet-die-30-mio-zugriffsmarke/

Lokales Lahr:

225 Jahre Lahrer Zeitung: Mit einer Sonderbeilage blickt die Lahrer Zeitung heute stolz auf 225 Jahre zurück.  (Lahrer Zeitung, März 2019) 

Wiki: "Verkaufte Aufage 7534 Exemplare 4. Quartal 2018. Die Lahrer Zeitung hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 47,7 Prozent gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 6881 Stück.