Alternative und freie Medien auf dem Vormarsch


RT Deutsch hat im Rahmen der Reihe "Alternativen Medien auf dem Vormarsch" verschiedenen unabhängigen Journalisten und Publizisten Fragen geschickt, die in Videos beantwortet werden. Zwei von ihnen möchte ich hier zu Wort kommen lassen. Von ihnen erfahren Sie quasi aus erster Hand, wie bei den "alternativen und freien Medien" gearbeitet und wo der Unterschied zu den "Mainstreammedien und den GEZ-finanzierten Sendeanstalten liegen. 

Ken Jebsen, Gründer von KenFM,
das wohl erfolgreichste freie Medium in Deutschland, hat im Video (Länge ca. 10 Min.) zu Fragen über Journalismus und Meinungsvielfalt geantwortet: 
https://deutsch.rt.com/gesellschaft/83211-alternative-medien-auf-vormarsch-2/

Albrecht Müller, Gründer der NachDenkSeiten
beantwortet im Video Fragen zu Manipulationsmethoden  (Länge: ca. 15 Min.) https://deutsch.rt.com/gesellschaft/83715-alternative-medien-auf-vormarsch-3/

 

Trotz massiven Gegenwinds:
Alternative Medien auf dem Vormarsch

Veröffentl. am 24.01.2019 von RT DEUTSCH

Die Quote der öffentlich-rechtlichen Medien ging im Laufe der letzten Jahre immer weiter zurück. Die Anzahl der alternativen Portale und unabhängiger Journalisten stieg dagegen stetig an. Ob das Eine mit dem Anderen unbedingt was zu tun haben muss, ist ungewiss. …

Maria Janssen geht dem nach und versucht herauszufinden, ob das stimmt oder ob die Mainstreammedien einfach nur Angst um die eigenen Quoten haben.

Lesen Sie hier bitte den vollständigen Artikel und sehen Sie sich das Video an: 
https://deutsch.rt.com/gesellschaft/83048-trotz-massiven-gegenwinds-alternative-medien/

1.) Was spricht GEGEN die Mainstream-Medien?
2.) Was spricht FÜR die Freien bzw. Alternativen Medien?
von UIla Steiner, April 2019

1.) Argumente gegen die etablierten Medien


Die etablierten Medien, also Zeitungen, Zeitschriften, öffentlich-rechtliche TV- und Radio-Sender, scheint die allmähliche Beschneidung der Meinungs- und Pressefreiheit nicht weiter zu stören, und sie halten sich immer seltener an den vom SPIEGEL-Gründer Rudolf Augstein festgelegten journalistischen Qualitäts-standard „Sagen was ist“. Der Eindruck drängt sich seit einiger Zeit auf, dass dieser Standard dem „Sagen was NICHT ist“ oder dem „Sagen was SEIN KÖNNTE“ weichen musste. Dem Leser bzw. Zuschauer fallen 

- Einseitigkeit
- Regierungskonforme Berichterstattung
- Über- und Untertreibungen
- Gefälligkeitsjournalismus
- Haltungs- bzw. Gesinnungsjournalismus
- Tendenziöse und manipulative Berichterstattung
- Ausschmückungen
- Falsche Behauptungen und Berichterstattung
- Auslassungen usw.

schließlich nur dann auf, wenn er sich auch außerhalb der Etablierten Medien Informationen besorgt. Zu den Etablierten Medien zählen auch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wie ARD und ZDF. Ist man misstrauisch geworden und hat man erst einmal damit angefangen, „Lücken oder Lügen“ in der Berichterstattung der Etablierten Medien zu suchen und zu finden, wird man rasch die Tricksereien und Manipulationsversuche erkennen.

Auch vergessen die Etablierten oft, ihre Berichterstattung zu korrigieren bzw. zu komplettieren. Entlastendes wird zurückgehalten und dem Leser bzw. dem Zuschauer nicht berichtet. Oder erst dann, wenn die Beweise erdrückend sind und sich nicht mehr „unter dem Deckel“ halten lassen wie beim SPIEGEL im Fall Relotius. Das Unterlassen von Mitteilungen oder Richtigstellungen wirkt nämlich auch meinungsbildend.

2.) Argumente für die Freie Presse / Medien

Die Autoren der Freien Presse wissen Meinungs- und Pressefreiheit nicht nur zu schätzen, sie kämpfen auch täglich unermüdlich für diese grundgesetzlichen Werte. Bekannte Autoren kommentieren und schreiben über aktuelle Geschehnisse aus Deutschland und aller Welt. Die Vereinigung der Freien Medien e.V. drückt es so aus:

„Wie wichtig eine unabhängige Berichterstattung ist, haben wir in Chemnitz gesehen, als die gleichgerichtete Propaganda von Regierung und Medien zur Entlassung des Präsidenten des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, geführt hat.“

Bei den Alternativen Medien können Sie sich über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten, ohne befürchten zu müssen, dass man Sie wissentlich täuschen und beeinflussen möchte. Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst. Vergleichen Sie, welche Meldungen in „Ihrer“ Zeitung oder in „Ihrem“ Sender in welcher Form und mit welchem Tenor gebracht wurden und vergleichen Sie sie dann mit den Informationen in den umseitig genannten Nachrichten-Blogs. Wer permanent desinformiert, halbinformiert oder gar indoktriniert wird, kann den Rechtsstaat und die Demokratie weder stärken noch bewahren. Auf beides kann und darf Deutschland aber nicht verzichten!

Mürbe und teilnahmslos
Warum können Staat und Medien Bevölkerung so manipulieren?

Von Michael Dunkel

am 25.02.2019 erschienen bei Conservo Wordpress (www.conservo.wordpress.com) 

Wie oft habe ich mich das gefragt! Es scheint keine Überraschung zu sein, denn ich stelle leider fest, Menschen, welche sich über Facebook informieren, sind auch häufiger besser im Bilde. Fragt man jedoch im Bekanntenkreis und allgemein Menschen nach aktuellen Themen, höre ich mit Erstaunen und nicht selten auch mit Entsetzen, sie haben wichtige Ereignisse überhaupt nicht mitbekommen, oder sie dringen nicht in deren Bewusstsein vor. Egal, ob es um Milliarden von Steuereinnahmen geht, die es ja vor kurzer Zeit angeblich nicht gab, oder ob es sich um verschwundene Dokumente von Kindesmissbrauch handelt, die Leute schauen etwas betreten und kommentieren dann, ach ja, nein, so genau habe ich es nicht verfolgt. ... 

Gerade in den sozialen Medien erhalten die Menschen deutlicher die Information, welche im „staatlichen Fernsehen“ gerne unter den Tisch fallen und von der Politik sehr gerne verschwiegen werden. Wenn wir den Gleichmut durchbrechen könnten, die teilnahmslosen Menschen ebenfalls wacher machen könnten, welch ein Gewicht wäre es, bei all den Vertuschungen und teilweisen Lügen? ... 

Hier erfahren Sie mehr:

https://conservo.wordpress.com/2019/02/25/warum-koennen-staat-und-medien-die-bevoelkerung-so-manipulieren/

Medien sind für die Leser da,
nicht für die Redakteure


Roland Tichy auf Tichys Einblick

Medien sind für die Leser da, nicht für die Redakteure, die genau das vergessen haben. Zeitungsredakteure sind rot-grün und immer ganz vorn. Derzeit allerdings am Abgrund. Denn die Leser fragen:

Warum eine Zeitung oder Zeitschrift kaufen, wenn sie mich beschimpft?

Nicht über das berichtet, was mich erschreckt, erschüttert, beschäftigt?

Warum eine Zeitung kaufen, die jeden Mord als „Einzelfall“ abhandelt, wo doch erkennbar ist, dass viele gleichartige Einzelfälle eine Wahrheit jenseits der Einzelfälle ergeben?

Warum sich ständig belehren, beschimpfen, beleidigen lassen – und dafür zahlen?

Journalisten orientieren sich am öffentlich-rechtlichen System. Endlich mal Journalismus machen dürfen ohne Zuschauer und Leser! Geld kommt von alleine, man muss es nicht verdienen! Das läuft, das ist toll, da fließt das Gehalt, auch wenn niemand guckt.

Staat ist immer toll, da gibt´ ein festes Gehalt und immer eine warme Suppe. Also streben alle nach diesem Ideal der Staatspresse, denn der Staatsfunk hat es so besonders bequem. Und die Forderung nach „Zeitungszwangsgebühren“ ist ja ständig zu hören. Zwang vom Staat statt Kaufbereitschaft der Leser zu erzeugen – das ist das neue Ideal in den Köpfen. Erbärmlich.

Hier erfahren Sie mehr:

https://www.tichyseinblick.de/